Erfolg: Kremser HAK-Jungbier wurde „nicht bitter“. Nach dem ersten Bierbrau-Versuch an der HAK Krems ist Professor Alexander Siegl zuversichtlich, was das Ergebnis betrifft.

Von Petra Vock. Erstellt am 05. Juli 2019 (05:52)
Erfolgreicher erster Brauversuch: Lena Meier, Sophie Widhalm, ProfessorAlexander Siegl und Brigitta Feher(von links).
Johann Lechner

„Die Gärung war extrem gut“, zeigt sich HAK-Professor Alexander Siegl sehr zufrieden mit dem ersten Bierbrau-Versuch an der HAK.

Kurz vor Schulschluss wurden 35 Liter des Jungbieres in Flaschen abgefüllt. Jetzt muss es noch drei Wochen reifen, bis es trinkbar ist. „Aber es hat funktioniert, es hat keinen auffälligen Geruch und ist nicht bitter“, ist Siegl zuversichtlich.

Das Bierbrauen ist ein Projekt von Siegl und seinem Kollegen Georg Krebs im Rahmen des naturwissenschaftlichen MINT-Freigegenstandes an der HAK. Auf die Idee gebracht wurden Schüler und Lehrer bei einer Exkursion zum „BrauSchneider“ in Schiltern. „Er hat uns gesagt, dass man das Bierbrauen in einer Klein-Anlage selbst ausprobieren kann, und hat uns einige Berechnungen genannt, die man da anstellen kann“, erzählt Siegl. „Wir wollen jetzt ein Mal pro Jahr mit den Schülern einen Brauvorgang durchführen.“

Mitsamt den Berechnungen dauert das Bier-Brauen einen Schultag. Berechnet werden etwa der Alkoholgehalt und – mit Integralrechnung – das Volumen des geschwungenen Fasses. Auch die Kosten- und Preistheorie wird am Beispiel Bier geübt. Nächstes Jahr soll das HAK-Bier auch ein Logo und einen Markennamen bekommen.