Krems ist Orange: Unverständnis bei Resch. In Krems-Stadt- und Land steht die Corona-Ampel seit gestern Donnerstag auf Orange. Der Kremser Bürgermeister kann die Entscheidung nicht nachvollziehen.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 25. September 2020 (12:06)
Nicht glücklich über die Entscheidung auf "Orange" für Krems-Stadt und -Land: Der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch (links). Fotos: Vacclav/Shutterstock.com (Ampel), Martin Kalchhauser (Resch)
Vacclav/Shutterstock.com (Ampel), Martin Kalchhauser (Resch)

Die Corona-Ampelkommission hat die Bezirke Krems-Stadt und Krems-Land am Donnerstagabend auf Orange umgestellt. Beide Bezirke sind gemäß Ampelfarben-Definition damit als Hochrisikogebiet eingestuft.

Betroffen ist die Region Krems damit auch von den neuesten Maßnahmen des Landes für orangefarbene Bezirke, die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute vorgestellt hat, wir berichteten:

Ab 1. Oktober finden Sportveranstaltungen nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das betrifft in Krems und Umgebung vor allem die Handballer des UHK Krems und die Fußballvereine.

Bei allen anderen Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen wird indoor die Zahl der zugelassenen Personen von 1.500 auf 250, outdoor von 3.000 auf 1.000 reduziert. Außerdem werden Gästelisten in der Gastronomie verpflichtend eingeführt. 

"Aufgrund der Fallzahlen kann es nicht sein"

Eine erste Reaktion auf die neue Ampelfarbe kam vom Kremser Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ), der heute an einer Videokonferenz mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober teilnahm.

Der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch.
Martin Kalchhauser

"Alleine aufgrund der Fallzahlen kann es nicht sein", ist der Stadtchef über die Entscheidung nicht glücklich.

Zu den neuen Maßnahmen des Landes sagt Resch: "Ich bin davon ausgegangen, dass die bestehenden Maßnahmen ausreichend sind."