Bezirk Krems: Appell gegen Silvester-Tierleid. Nicht nur Katzen und Hunde leiden unter dem Lärm. Auch Wildtiere werden Opfer der Knallerei zum Jahreswechsel.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. Dezember 2019 (06:18)
Bitte so nicht: Feuerwerke mitten in der Natur. Das Bild zeigt zurückgelassene Reste von Knallern auf dem Kremser Kreuzberg.
privat

Eindringlich appelliert die Kremserin Andrea Specht, Präsidentin des NÖ Tierschutzverbandes, aus Rücksicht auf Wildtiere die Silvesterknallerei zumindest in der Natur und in Wildtier-Bereichen sein zu lassen. „Die Panik dieser Tiere bleibt unbemerkt“, so Specht. So steigen Vögel über 1.000 Meter hoch auf oder kollidieren mit Hindernissen.

„Keine Feuerwerke in der Natur oder dort, wo sich viele Wildtiere versammeln, wie Parks, Wälder, Seen oder Flusslandschaften!“, fordert Specht. „In Krems würden wir uns auch wünschen, dass die Bestimmungen eingehalten und Übertretungen exekutiert werden.“

Dass auch Haustiere die Knallerei nur schwer verkraften, zeigt sich jährlich an der Arbeit im Tierheim Krems, das bis in die frühen Morgenstunden einen Notdienst eingerichtet hat.