Sattelschlepper geriet nach Unfall in Vollbrand. Vermutlich weil ein 65-Jähriger aus der Gemeinde Lichtenau im Waldviertel beim Steuern seines Autos abgelenkt war, kam es am 26. August zu einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw. Dieser brannte nach der Kollision aus.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 28. August 2020 (12:38)

In einem Waldstück zwischen Obergrünbach und Lichtenau war an diesem Tag gegen 9.45 Uhr ein Pensionist mit seinem Pkw unterwegs.

Durch Holzarbeiten abgelenkt

Nach eigenen Angaben war der Mann durch Holzarbeiten im an die Straße angrenzenden Wald abgelenkt, sodass er mit seinem Fahrzeug über die Straßenmitte geriet. Genau in dieser Zeit kam ihm in einer leichten Kurve ein Sattelzug der Gföhler Firma Schödl entgegen, der mit 24 Tonnen Schotter beladen war.

Lastwagen landete im Wald

Obwohl dessen Fahrer, ein 28-jähriger Mann aus Senftenberg den auf seine Seite kommenden Gegenverkehr bemerkte, abbremste und auslenkte, konnte er den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der schwere Brummer geriet nach dem Bremsmanöver links von der Fahrbahn ab und blieb im Wald stehen.

In kurzer Zeit ausgebrannt

Unmittelbar danach brach in der Fahrerkabine des Lastwagens ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitete und schließlich das gesamte Fahrzeug erfasste. Der Einsatz von sieben Feuerwehren, die mit 35 Helfern im Einsatz standen, war vergeblich. Sie konnten jedoch verhindern, dass sich das Feuer auf die angrenzenden Bäume ausbreitete.

Bergung mit schwerem Kran

Während der Lkw-Fahrer unverletzt blieb, wurde der Pkw-Lenker an Ort und Stelle vom Notarzt des Roten Kreuzes Zwettl versorgt und anschließend vom Roten Kreuz Gföhl ins Krankenhaus gebracht. Die Straße musste wegen der anschließenden Bergung mit Hilfe des schweren Krans der FF Krems bis 15 Uhr gesperrt bleiben.