Drei Verletzte, zwei Totalschäden. Unfallauto kam erst auf dem Gleis-Schotter zum Stehen. ÖBB musste Bahnlinie kurz sperren.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 04. November 2018 (07:06)

Zu einer kurzfristigen Unterbrechung des Bahnbetriebs auf der Strecke Krems – St. Pölten führte ein Verkehrsunfall am Nachmittag des 31. Oktober. 

Crash fand unweit der Bahnkreuzung statt

Ein 40-jähriger Mann aus St. Pölten war mit seinem Pkw auf der Landesstraße 100 von Meidling Richtung Statzendorf unterwegs. Bei der Kreuzung mit der L 5042, die kurz vor dem dortigen Bahnübergang nach Unterwölbling abzweigt, kam es zum Unfall. Diesen löste vermutlich eine Unterwölblingerin (23) aus, die dort in die L 100 einbiegen und ihre Fahrt Richtung Krems fortsetzen wollte.

Fahrzeug auf Vorrangstraße übersehen

Sie hatte offensichtlich den Richtung St. Pölten fahrenden St. Pöltner Pkw übersehen und war in die bevorrangte Straße eingefahren. Es kam zu einem heftigen Zusammenstoß, bei dem das Auto der Wölblingerin auf den unmittelbar neben der Straße verlaufenden Bahndamm geschleudert wurde.

Unsanfte Landung am Geleise-Schotter

Der Kleinwagen kam im Bereich des Gleisschotters zum Stehen. Da jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden konnte, dass die Gleisanlage in Mitleidenschaft gezogen worden war, sperrte die ÖBB die Strecke Krems – St. Pölten und überprüfte die uneingeschränkte Sicherheit des Bahnbetriebs.

Alle drei Unfallbeteiligten wurden verletzt

Die Feuerwehren Meidling im Tal und Paudorf rückten zu Beseitigung der Wracks und der Säuberung der Fahrbahn aus. Das Rote Kreuz transportierte die Lenkerin des einen beteiligten Fahrzeugs ins Universitätsklinikum Krems. Der Fahrer des anderen Autos und seine am Beifahrersitz mitfahrende Gattin (32) klagten zwar über Schmerzen, wollten aber selbst einen Arzt aufsuchen.