Neuer IT-Zweig an HTL Krems

Erstellt am 21. Januar 2022 | 06:25
Lesezeit: 2 Min
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Präsentieren das neue Angebot Medizininformatik: IT-Abteilungsvorstand Anton Hauleitner und HTL-Direktor Andreas Prinz.
Foto: Johann Lechner
HTL Krems startet mit Medizininformatik und ist damit Vorreiter in Niederösterreich.
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„Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie stark medizinische Anforderungen mit der Informatik verknüpft sind“, meint HTL-Direktor Andreas Prinz. Um IT-Techniker optimal vorzubereiten, bietet die HTL Krems ab Herbst auch Medizininformatik an. Bislang gibt es diese Ausbildung nur in Wien und Oberösterreich.

Medizininformatik basiert auf dem HTL-Lehrplan „Biomedizin und Gesundheitstechnik“ und ist ab dem 1. Jahrgang ein eigenständiger Ausbildungszweig. Vermittelt werden unter anderem Grundkenntnisse der Biologie und Medizin, medizinische Gerätetechnik sowie Medizin- und Gesundheitsinformatik. Auch der Bereich „Künstliche Intelligenz“, der an der HTL Krems seit Jahren schulautonom unterrichtet wird, ist in der Medizin enorm wichtig, etwa für IT-gestützte Diagnosen. Die 5-jährige Ausbildung mit Matura eröffnet vielfältige Job-Perspektiven, etwa in visueller Diagnose, Datenbankbetreuung, Ärzte-Software oder Telemedizin. 

Mit dem Universitätsklinikum Krems sei bereits eine Kooperation vereinbart, von der Karl-Landsteiner-Privatuniversität und dem IMC gebe es großes Interesse und Freude über das Angebot, so Prinz. Nähere Informationen am 21. und 22. Jänner bei virtuellen Infotagen nach Voranmeldung unter www.htlkrems.ac.at

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