„Fernwärme“ neu in Gföhl. Naturwärmenetz Gföhl 20 Jahre alt, bisher 11,4 Mio. Liter Heizöl eingespart; Investitionen machen es fit für die Zukunft .

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Juni 2019 (05:45)
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EVN-Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz, Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger, Landeshauptfrau-Stv. Stephan Pernkopf und Landtagsabgeordneter Josef Edlinger (von links) beim Lokalaugenschein.
EVN/Leister

Die Stadtgemeinde Gföhl zählt zu den Pionieren der nachhaltigen und ökologischen Wärmeversorgung: Vor über 20 Jahren wurde in einer Partnerschaft der Fernwärmegenossenschaft Gföhl mit der EVN das Biomasseheizwerk samt Naturwärmenetz errichtet.

Beide Partner machen die Anlage nun fit für die Zukunft: Im Rahmen der Modernisierung wird der Heizkessel getauscht und das Naturwärmenetz saniert. Weiters werden moderne Elektrofilter installiert. In Summe werden ca. zwei Mio. Euro investiert. Landeshauptfrau-Stv. Stephan Pernkopf unterstreicht die Wichtigkeit von Biomasse bei der Energie- und Wärmegewinnung: „Unser Ziel ist es, Öl weiter zurückzudrängen und erneuerbare Energien auszubauen.“

Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger rechnet vor, dass seit Inbetriebnahme des Fernheizwerks die unglaubliche Menge von 11,4 Mio. Liter Heizöl und somit ca. 30.000 Tonnen CO2 eingespart werden konnte. Mit Nutzung der Biomasse bleibt zudem Wertschöpfung in der Region.