Wirtschaftsforum Waldviertel setzt Initiativen für Wohnen und Arbeiten

Erstellt am 10. August 2022 | 05:49
Lesezeit: 2 Min
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Legten für das Wirtschaftsforum Waldviertel engagierten Arbeitskatalog vor: Sepp Wallenberger, Ernst Wurz, Christof Kastner und Anja Böhm (von links).
Foto: Martin Kalchhauser
Mit vielen konkreten Plänen startet das WFWV (Wirtschaftsforum Waldviertel) neu durch.
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„Das Waldviertel ist Region u n d Haltung“, betont Geschäftsführer Christof Kastner. Die Maßnahmen sind aber weit mehr als nur die geplante „Kosmetik“ beim Logo (Präsentation: im Oktober), das künftig nicht nur im Tourismus und bei Lebensmitteln ein Markenzeichen sein soll. „Auch Firmen und Gemeinden sollen als Waldviertler Zeichen setzen!“

Ebenfalls im Oktober (am 11. 10.) erfolgt die Prämierung der besten Ideen aus Waldviertler Schulen zu den „Sustainable Development Goals“ (SDG) der UNO in der HLUW Yspertal. „160 Schulen wurden gemeinsam mit der Zukunftsakademie Mostviertel zu nachhaltigen Projekten mit lokalen Unternehmen angesprochen.“

„Viele tolle Jobs im Waldviertel!“

Mit 90 Ausstellern sind bei der Jobmesse 2022 – vom 22. bis 24. September in Waidhofen – so viele wie nie zuvor dabei, wie Anja Böhm berichtet. Das ist Wasser auf die Mühlen Ernst Wurz‘: „Es gibt tolle Jobs im Waldviertel! Wir haben 2.000 freie Stellen.“ Wer ins Waldviertel zurückkehre, habe den Arbeitsplatz quasi vor der Haustür. Neben der Bundeshauptstadt nehme man bei der Mitarbeiterwerbung nun auch das südliche Tschechien und Oberösterreich ins Visier.

Einiger Anstrengungen bedarf es noch in Sachen Wohnen. „Es ist paradox: Wir haben einen Leerstand und viele Interessenten – aber kaum jemand verkauft!“, so Regionalberater Sepp Wallenberger. Die negative Geburtenbilanz egalisiere das „Waldviertel-Comeback“ (Zuzug) vieler Städter. Gegen die Überalterung könnten unter anderem auch neue Ausbildungsangebote (Stichwort: Gesundheitsakademie) helfen.

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