Rumänen randalierten in Kremser Wettlokal

Erstellt am 08. Juli 2022 | 16:58
Lesezeit: 3 Min
Handschellen Festnahme Symbolbild
Symbolbild
Foto: Shutterstock.com, Naypong
Zu heftigen Szenen kam es am Mittwoch, 6. Juli, kurz nach Mitternacht im Lokal der Admiral Sportwetten im Kremser Bahnhofsgebäude. Zwei Rumänen machten dort Stunk. Im Zuge der Verhaftung des einen wurde ein Kremser Polizist verletzt.
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Wegen einer Auseinandersetzung zwischen zwei rumänischen Staatsbürgern - einer 30, der andere 37 Jahre alt - wurde die Polizei um 1.40 Uhr morgens auf den Bahnhofplatz gerufen.

Loch in die Wand geschlagen

An Ort und Stelle fanden die Beamten die beiden Streithanseln lautstark diskutierend vor. Wie ein Bediensteter der Lokals berichtete, waren die beiden zuvor, bereits sichtlich unter Alkoholeinfluss stehend, in das Wettbüro gekommen. Dort waren sie aneinandergeraten und beim Handgemenge gestürzt. Dabei hatte einer von ihnen mit der Faust ein Loch in eine Wand geschlagen.

Tritte und Schläge gegen Pkws

Wie sich im Zuge der späteren Ermittlungen herausstellte, dürften die beiden Männer zuvor schon in der Wachaustraße als Ruhestörer aufgefallen (und der Polizei gemeldet worden) sein. Vermutlich waren sie es auch, die kurz vor Mitternacht in der Gartenaugasse Tritte und Schläge gegen geparkte Fahrzeuge ausgeführt hatten. Auch dies war per Notruf gemeldet worden.

Aggression gegen die Polizei

Als die Beamten die beiden voneinander getrennt befragten, wurde der 30-Jährige, der im Lokal verblieben war, aggressiv. Letztlich mussten ihm Handschellen angelegt werden. Dabei dürfte sich ein Beamten im Bereich des Knöchels verletzt haben. Dieser musste später verfrüht seinen Dienst beenden. Während sich der 37-Jährige einsichtig zeigte, sprachen die Beamten gegen den Jüngeren die Festnahme aus und brachten ihn auf die Polizeiinspektion.

Für Einvernahme zu betrunken

Auch dort beschimpfte dieser die Beamten weiter aufs Wüsteste. Eine Vernehmung war wegen der hochgradigen Alkoholisierung nicht möglich. Am folgenden Vormittag wurde der Ruhestörer unter Beiziehung eines Dometschers einvernommen. Schließlich wurden beide Männer der Staatsanwaltschaft angezeigt. Der Ältere muss sich wegen Ruhestörung verantworten (im Zusammenhang mit der mutwilligen Beschädigung der Autos war er nicht geständig), der Jüngere wird zudem wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt gerichtlich verfolgt.

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