Krems

Erstellt am 14. Januar 2017, 05:29

von Petra Vock

Junges Regie-Talent Jilka (22) präsentierte neuen Film. Christian Jilka präsentierte seinen neuen Kurzfilm und sprach mit der NÖN über seine Leidenschaft fürs visuelle Erzählen.

Kurzfilm-Premiere im Kesselhaus: Christian Jilka, Edith Schachinger, Nina Keidies, Magdalena Teufl und Karola Danielczyk (vorne), Loris Gleixner, Matthias Lee, Lukas Löffler, Teresa Götze, Felix Marks, Lukas Sieberer und Michel Hauswirth.  |  NOEN, Christian Leneis

Der Kremser Regie-Student Christian Jilka (22) präsentierte vor Kurzem im Kesselhaus-Kino gemeinsam mit der gesamten Film-Crew seinen Kurzfilm „Das Kristallmädchen und der Pechvogel“, den er vergangenen März in Dürnstein, Krems und Stein gedreht hat.

Internationale Anerkennung für Science-Fiction-Film „Noriko“

Das 15-minütige „Wintermärchen“ holt polnische Sagen und slawische Mythologie in die Wachau, ist eine Mischung aus Real- und Zeichentrickelementen und wurde zur Gänze in polnischer Sprache gedreht.

Christian Jilka, der am Piaristengymnasium Krems maturiert hat, befindet sich im letzten Semester seines Regie-Studiums (Bachelor) in München. Mit dem Kesselhaus verbindet ihn eine lange Geschichte, wie er im Gespräch mit der NÖN verrät: „Wir haben schon mit 12 Jahren ein bisschen mit der Handkamera gefilmt und dort immer unsere Filme aufgeführt.“ Das Geschichtenerzählen in Bildern – sei es in gezeichneter Form oder in Filmen – sei seit jeher seine große Leidenschaft.

Sein halbstündiger Science-Fiction-Film „Noriko“, den er vergangenen Jänner im Kesselhaus vorstellte, brachte ihm bereits internationale Anerkennung ein: Der Streifen gewann 2016 beim „Amsterdam Film Festival“ den Van Gogh Award als bester Science-Fiction-Film, und Darstellerin Patricia Lucia Jakubowski wurde beim „Wolves Independant International Film Festival“ in Litauen als beste Schauspielerin ausgezeichnet.