Beliebter Heurigenwirt Markus Grafinger tot. Herzinfarkt riss Markus Grafinger (54) aus seinem arbeits- und erfolgreichen Leben.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. April 2021 (16:34)
Markus Grafinger starb kurz vor seinem 55. Geburtstag.
privat, privat

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer: Markus Grafinger, engagierter, erfolgreicher und beliebter Heurigenwirt aus Priel, 54, erlag am 24. April einem Herzinfarkt.

Grafinger, jüngstes Kind von acht Geschwistern, verlor schon früh den Vater, übernahm nach der Weinbauschule den landwirtschaftlichen Betrieb von der Mutter und konzentrierte sich auf den Weinbau. Der Visionär startete 1988 mit einem kleinen Heurigenbetrieb im Dorfzentrum, ehe er 2013 sein bekanntes Lokal „Weinblick“ mit dem tollen Ausblick in mehrere Weinbaugebiete und einigen Fremdenzimmern eröffnete.

Der nun Verstorbene, der auch 18 Jahre als ÖVP-Mandatar dem Senftenberger Gemeinderat angehörte, bewirkte viel für den Ort Priel. Ein neuer Spielplatz und die Renovierung der Kapelle, die er aus eigener Tasche finanzierte, gingen auf seine Initiative zurück. Auch nach seiner Zeit in der Lokalpolitik setzte er sich stets für seinen Heimatort ein.

Grafinger galt als Visionär, war ein „Tüftler“, der für vieles Lösungen fand, und begeisterter Hobbygärtner. Einer seiner Sprüche war stets: „Ich habe keine Zeit zum Sterben!“ Auch zuletzt hatte er noch viele Pläne …

Um den Verstorbenen trauern neben seinen Kindern Julia und Eugen seine Geschwister und deren Familien. Verabschieden kann man sich von ihm am Freitag, 30. April, von 12.30 bis 14 Uhr in der Pfarrkirche Droß. Anschließend findet eine Messe statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt später im Familienkreis.