Kremstal: Schmetterlingstal nimmt Formen an. Fünf Gemeinden beteiligen sich an einer Aktion, die zum Schutz und zum Erhalt von Schmetterlingslebensräumen dient.

Von Christian Leneis. Erstellt am 13. Juni 2021 (06:25)
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Bürgermeister Josef Schmid aus Stratzing, Martin Tiefenbacher (Obmann Dorferneuerung Priel), Bürgermeister Stefan Seif aus Senftenberg, Andrea Kaufmann (Sprecherin der Kleinregion Kremstal), Landesrat Martin Eichtinger, Vizebürgermeister Josef Stradinger (Stratzing), Gemeinderat Franz Fehr (Rohrendorf), Vizebürgermeister Johannes Reithner aus Droß und zugleich Leiter des Projekts, die Winzer Stefan Hagmann und Josef Hagmann, Christine Lechner (Geschäftsführerin NÖ Regional) und Vizebürgermeister Karl Gruber (Senftenberg, von links).
Chris Leneis, Chris Leneis

Die Kleinregion „Kremstal“ mit den Gemeinden Droß, Gedersdorf, Rohrendorf, Senftenberg und Stratzing hat vor kurzer Zeit das Projekt „Kremstal – das Tal der Schmetterlinge“ ins Leben gerufen (die NÖN berichtete). Jetzt hat es den offiziellen Projektstart gegeben.

In fünf Themenbereichen will die Region das Projekt vorantreiben: dem Artenschutz auf öffentlichen Grünflächen, in Privatgärten, in Schulen, in der Landwirtschaft und natürlich mit wissenschaftlicher Begleitung. So sollen etwa öffentlichen Grünflächen an die Bedürfnisse der Schmetterlinge angepasst werden. Schüler und Bürger sollen mit Präsentationen, Vorträgen, Exkursionen und mehr informiert werden. Alle fünf Bereiche werden mit der Aktion „Natur im Garten“ abgestimmt.

Der Droßer Vizebürgermeister Johannes Reithner (ein Schmetterlingsfan) stellte das Projekt vor. Landesrat Martin Eichtinger zeigte sich begeistert: „Über 4.000 Schmetterlingsarten gibt es in Österreich, mehr als die Hälfte in NÖ. Hier leisten Initiativen wie diese aus der Kleinregion einen wertvollen Beitrag.“