Armin Wolf zu Gast in HAK Krems

Erstellt am 23. September 2022 | 05:17
Lesezeit: 2 Min
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Unterschiedliche Generationen, unterschiedliche Mediennutzung: Die Direktorin der HAK, Ruth Mayr-Messerer, Armin Wolf, Schulsprecherstellvertreter Elias Gritsch sowie der Schulsprecher Karam Wafai.
Foto: Johanna M. Salomon
Der ZIB 2-Anchorman stellte sich den elaborierten Fragen von Kremser Schülern.
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„Wäre ich nicht Fernsehjournalist geworden, wäre ich vermutlich jetzt HAK-Lehrer und würde BWL und Rechnungswesen unterrichten“, plaudert Armin Wolf am Freitag, 17. September, bei einer Podiumsdiskussion in der HAK Krems über seinen eigenen Werdegang aus.

„Ich war selber in einer Wirtschaftsschule.“ Vieles davon sei ihm heute in seinem Beruf von großem Nutzen. „Es schadet nie, von Bilanzen zumindest einmal gehört zu haben oder Umsatz und Gewinn unterscheiden zu können.“

Wie er dann doch zum Journalismus kam? „In der Schule habe ich bereits eine eigene Schülerzeitung gestartet und damit die Konkurrenz vom Markt gefegt“, erzählt er mit einem Schmunzeln. „Vieles in meiner Karriere war Glück. Aber dann muss man die Chancen ergreifen und das Beste daraus machen.“ Wolf, bekannt für seine knallharten Fernsehinterviews, war eingeladen, um mit den Schülern über Medien und Journalismus zu diskutieren.

Diese stellten ihm interessante Fragen, wie „Ist der ORF ein Auslaufmodell?“ oder warum Rundfunkgebühren so wichtig sind. „Jugendliche heutzutage schauen kaum Fernsehen oder hören Radio.“ Deshalb biete der ORF seit einiger Zeit auch auf den von jüngeren Generationen vorwiegend genutzten Plattformen, wie Instagram und TikTok, seriöse Berichterstattung. „Man muss die Menschen dort erreichen, wo sie sind.“

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