Fake-Unfallbericht brachte Lenker vor den Richter. Mit falschem Unfallbericht wollte Rumäne an 4.800 Euro kommen: Bewährungsstrafe nach Prozess in Krems.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 19. Februar 2020 (04:38)
Symbolbild
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„Ich habe ja gleich gewusst, dass das ein großer Fehler ist“, gab ein 24-jähriger Rumäne den versuchten Versicherungsbetrug vor Gericht zu. Er habe am Steuer seines Wagens einen Blechschaden verursacht.

Als er den Schaden dann in der Werkstatt begutachten habe lassen und die Reparaturkosten in der Höhe von 4.800 Euro erfahren habe, sei ihm die „blöde Idee“ der Schwindelgeschichte gekommen.

Ein Freund habe den Unfall verursacht, und dessen Versicherung sollte nach dem Plan des 24-Jährigen dann auch für den Schaden aufkommen. Ein williger Freund war schnell gefunden und der versuchte Betrug in die Tat umgesetzt.

Nach der Unfallmeldung versuchte der Rumäne, einen getürkten Unfallbericht per Mail an die Versicherung zu schicken, was misslang: „Ich weiß nicht, warum der nicht ankam.“ „Aus welchen Gründen es misslang, es bleibt beim Versuch“, merkte die Strafrichterin an, und sie verhängte über den geständigen und bislang unbescholtenen Rumänen wegen versuchten schweren Betruges zwei Monate auf Bewährung.