Vom Online-Lernen zur virtuellen Schule. NMS Rastenfeld rüstet sich für Teilöffnung und setzt auf interaktiven Unterricht. Lukas Brandweiner informierte sich vor Ort.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 15. Mai 2020 (12:56)
Nationalratsabgeordneter Lukas Brandweiner (l.) und Werner Vogl (r). überzeugten sich bei Direktor Heinz Trappl, Bürgermeister Gerhard Wandl und Lehrer Robert Hofer (v. l.) vom Konzept der virtuellen NMS.
NMS

Wie alle Schulen bereitet sich auch die NMS Rastenfeld auf den am 18. Mai startenden Teilbetrieb vor. Ab diesem Tag werden die Schüler in Gruppen teilweise wieder in der Schule unterrichtet.

Da alle Mittelschüler in Rastenfeld mit eigenem Laptop ausgestattet sind, ist ein paralleler Unterricht im Schulgebäude und via Home-Office problemlos möglich. Mit einem neuen EDV-System wurde der Unterricht aller Fächer bereits wieder gestartet. Der Inhalt der elektronischen Tafeln in den Klassenzimmern wird den Schülern zu Hause auf die Laptops übertragen. Genutzt wird auch Videounterricht, Arbeitsblätter stehen in eigenen Online-Postfächern zur Bearbeitung bereit.

Womit sich das neue System genau von anderen Schulen abhebt, erklärt der für die EDV zuständige Lehrer Robert Hofer: „Bei uns gibt es ein einheitliches, flächendeckendes System. Zusätzlich ist es uns möglich, eine einfache Anwesenheitskontrolle der Schüler vorzunehmen.“ Direktor Heinz Trappl möchte dieses Schuljahr trotz Coronakrise konstruktiv abschließen. „Das Lehrer-Eltern-Schüler-Dreieck ist näher zusammengerückt“, hebt er als positiven Punkt hervor.

Teile dieser virtuellen Schule werden auch nach der Pandemie in Verwendung bleiben: Kranke Kinder werden so beispielsweise die Möglichkeit haben, den Unterricht von zu Hause aus zu verfolgen.