Krems

Erstellt am 17. Januar 2017, 05:04

von Thomas Werth

2.718 Personen waren im Schnitt ohne Job. Arbeitslosigkeit ist im Vorjahr um 1,2 Prozent gestiegen. 2016 endete mit 3.518 Arbeitslosen, Langzeitarbeitslosigkeit ging zurück.

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3.518 Personen waren Ende des Jahres beim AMS vorgemerkt, ein minimaler Anstieg (0,2 Prozent) im Vergleich zum Jahr davor. Erfreulich: Erstmals seit vielen Monaten ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gesunken. 568 Personen suchten Ende Dezember seit über einem Jahr einen Arbeitsplatz, um 1,4 Prozent weniger als im Dezember 2015. Weiterhin rückläufig ist die Zahl arbeitsloser Jugendlicher (-7,2 Prozent). Erfreulich war auch der Anstieg offener Stellen (+25,2 Prozent).

Der Kremser AMS-Chef ist daher mit dem Abschluss des vergangenen Jahres zufrieden. „Der heimische Arbeitsmarkt hat sich 2016 in Summe besser entwickelt als prognostiziert.“ Im Vergleich zu 2015, als die Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt noch um 6,9 Prozent gestiegen war, fällt diese Zunahme mit einem Plus von 1,2 Prozent auf 2.718 Personen heuer deutlich geringer aus.

Rund 32.000 Personen waren im Jahresdurchschnitt 2016 unselbständig beschäftigt. Gegenüber 2015 ist dies ein Plus von rund 180 Beschäftigten oder 0,6 Prozent. „Ein wesentlicher Treiber des gesamten Beschäftigungszuwachses sind allerdings Teilzeitjobs“, so Kirschenhofer.

Klarer Gewinner des Vorjahres waren Jugendliche, bei denen die Arbeitslosigkeit im Schnitt um 10,4 Prozent gesunken ist. Besonders schwer hatten es Personen, die nicht oder schlecht ausgebildet sind, gesundheitliche Probleme hatten oder Migrationshintergrund haben.

Mehr zur Entwicklung des Arbeitsmarkts in Krems findest du im Interview auf Seite 3 der Kremser Printausgabe.