Aus für Corona-Quarantäne: „Verunsicherung ist nicht kleiner“

Erstellt am 09. August 2022 | 20:00
Lesezeit: 2 Min
Quarantäne FFP2 Coronavirus Symbolbild
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Foto: Girts Ragelis, Shutterstock.com
So geht man mit den neuen Regeln für Corona-Positive an Kremser Hochschulen und in der Gastronomie um.
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„Die Verunsicherung ist nicht kleiner geworden. Das gilt in diesem Fall für Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer“, fasst Christian Biegler-Powolny, Generalsekretär der ÖGB-Region Donau, die aktuelle Situation zusammen. Es gebe viele Fragen, die sich schwer oder nur im Anlassfall beantworten ließen. „Wir befinden uns in einer ähnlichen Situation wie zu Beginn der Pandemie, als die Unsicherheit auch sehr groß war.“

Weiterhin vorsichtig bleibt man am IMC Krems. „Es dürfen keine positiv getesteten Personen auf die Fachhochschule kommen“, erklärt Geschäftsführerin Ulrike Prommer. „Diese Regelungen gelten auch weiterhin, also für das kommende Wintersemester.“

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„Von den neuen Lockerungen merke ich aktuell noch nicht viel“: Bernhard Hintermayer, Inhaber des WineTime Weinlokals in der Kremser Landstraße, zieht nach einer Woche Bilanz.
Foto: Johanna Salomon

Von der Aufhebung der Quarantäne merkt Bernhard Hintermayer, Geschäftsführer des WineTime in der Kremser Landstraße, im Moment noch nichts. Nach diesen dürfen positiv getestete Personen wieder in die Gastronomie, müssen allerdings durchgehend die Maske aufbehalten. Bisher hatte Hintermayer noch keinen solchen Fall, ist sich aber unsicher: „Bei der geringen Größe meines Lokales wäre es dann schwierig, genügend Abstand einzuhalten. So kann ich kaum Sicherheit für Gäste und Mitarbeiter gewährleisten.“

Hintermayer erzählt: „Allgemein waren die letzten zwei Jahre natürlich herausfordernde Zeiten für die Gastronomie. Doch in den Monaten, in denen wir geöffnet haben durften, hatten wir guten Besuch.“ Da die Österreicher nicht ins Ausland fahren konnten, seien viele in der Nähe geblieben.

Bernhard Hintermayer, der das Lokal seit Oktober 2019 betreibt, versucht somit, auch etwas Positives aus der Situation zu ziehen: „In den letzten zwei Jahren kamen hauptsächlich Gäste nach Krems und in die Wachau, die bewusst hier Zeit verbringen wollten. Diese sind wirtschaftlich wertvoller als der Massentourismus, der mit den Schiffen kommt.“

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