Langenloiser Hauermandl nach Crash wieder wie neu. Die Statue, nach Verkehrsunfall im Juni ein Trümmerhaufen, präsentiert sich nach Reparatur runderneuert.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 06. September 2019 (05:11)
Gerti Schopf
Wolfgang Hauenschild-Pichler überwachte die Aufstellung des Hauermandls vergangene Woche höchstpersönlich.

Es steht wieder an seinem angestammten Platz am Loisbach bei der Brücke zum Mühlenhof in der Oberen Stadt: das Hauermandl, ein Winzer-Denkmal, laut Marterl-Datenbank nach einer Initiative von Tischlermeister Ludwig Wagner vom Langenloiser Bildhauer Friedrich Fahrwickl angefertigt und 1963 aufgestellt.

Gerti Schopf
Wolfgang Hauenschild-Pichler überwachte die Aufstellung des Hauermandls vergangene Woche höchstpersönlich.

Mitte Juni war die Statue „Opfer“ eines Verkehrsunfalls geworden (wir hatten berichtet, siehe hier und unten). Nach dem Anprall eines Pkw war von Sockel und Figur nur ein Trümmerhaufen übrig geblieben. Dieser wurde von der Gemeinde eingesammelt (kurioserweise wurde der Kopf der Statue auf dem Friedhof gefunden ...) und dem Steinmetzunternehmen Hauenschild in der Wiener Straße übergeben.

Jetzt schaut es aus wie neu, das Hauermandl aus Sandsteinguss. „Wir haben es runderneuert“, erklärt Wolfgang Hauenschild-Pichler. Vieles wurde neu angefertigt, Abgebrochenes erneuert und ergänzt, und es wurde auch darauf geachtet, dass die Stabilität durch einige eiserne Verbindungen gesichert ist. Wie „bei einem typischen Österreicher“ seien beispielsweise die „Kniegelenke“ aus Metall. Abschließend wurde das Denkmal inklusive Sockel mit einer neuen Sandsteinschicht überzogen.

Die Kosten der Renovierung wird die Versicherung der Unfalllenkerin berappen.