Kittenberger Gärten: Rekord für Ritter Rost. Mit 9.190 Besucher hat das Kindermusical in den Erlebnisgärten das Rekordjahr 2016 noch einmal übertrumpft.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 17. August 2017 (05:30)
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Ritter Rost jubelte über Rekordjahr 2017.

25 Vorstellungen des Stücks „Ritter Rost hat Geburtstag“ wurden in der Gartenarena der Erlebnisgärten von 5. Juli bis 6. August gespielt. „Einzig die allerletzte am Sonntagnachmittag war verregnet – aber wir haben trotzdem nicht aufgegeben“, zeigt sich Werner Auer, Intendant des Kindermusicalsommers, auch mit der heurigen fünften Saison mehr als zufrieden.

9.190 Besucher wurden gezählt, etwa zur Hälfte Kinder und Erwachsene, um etwa 120 mehr als 2016 – und das war schon ein Rekordjahr. „Ich denke, dass die Zehntausendergrenze in den nächsten Jahren erreicht wird, mehr sollten wir uns nicht mehr vornehmen.“ An manchen Sonntagen war der Ansturm so groß, dass man an die Kapazitätsgrenzen stieß.

„Besucher planen hier einen ganzen Tag ein“

Angedacht ist deshalb für nächstes Jahr eine Neuerung im Zugangsbereich – Besuchern mit Vorverkaufskarten soll dann der Eintritt in die Gartenarena erleichtert werden.

Etwa die Hälfte der Besucher kommt aus dem Raum Wien, „dort gibt es ein Theater-Angebot für Kinder in dieser Form nicht.“ Für den Erfolg mitverantwortlich sei laut Auer auch das Unterhaltungs-Angebot in den Erlebnisgärten: „Die Besucher planen hier einen ganzen Tag ein.“

Das Wetter zeigte sich heuer von seiner heißen Seite, „da sind wir Jahr für Jahr am Überlegen, was wir machen könnten“, so Auer. Ein professioneller mobiler Sonnenschutz kommt zu teuer, eine provisorische Lösung mit Sonnensegeln, wie sie schon mal einen Sommer lang versucht wurde, entspricht nicht den Sicherheitsvorschriften. Und das Open-Air-Flair sollte natürlich erhalten bleiben.

„Ritter Rost feiert Weihnachten“: Diese Folge wird im nächsten Jahr gespielt und „ist sicher eine besonders witzige G’schicht bei Temperaturen bis zu 35 Grad“, so Auer, der jedenfalls wieder mit seinem Hauptdarsteller Reinhard Hirtl plant: „Er ist der Ritter Rost der ersten Stunde, in diese Rolle ist er hineingewachsen.“