Rechnungshof-Kritik an Müll-Gebühren in Krems. Die Stadt hebt bei Sammlung und Entsorgung des Restmülls deutlich mehr ein, als für die Kostendeckung notwendig wären.

Von Karl Pröglhöf. Erstellt am 20. September 2016 (06:16)
NOEN, privat
Die Müllsammlung wurde seitens der Stadt zum Teil an einen privaten Betreiber (Firma Brantner) ausgelagert. Der Rechnungshof begrüßt die dadurch erzielten Einsparungen.

Der Rechnungshof hat die Restmüllentsorgung in den Städten Krems, St. Pölten und Stockerau der Jahre 2004 bis 2013 unter die Lupe genommen und die anfallenden Kosten verglichen. Das Ergebnis fällt zwiespältig aus.

So gibt es einerseits Lob für einen Rückgang der Müllmenge und Einsparungen durch eine Auslagerung bei der Müllsammlung. Andererseits wird kritisiert, dass aus Abfallwirtschaftsgebühr und Abfallwirtschaftsabgabe ein durchschnittlicher Überschuss von 890.000 Euro (knapp 29 Prozent Überdeckung) erzielt werden konnte.

Die Stadt verwendete diesen zur teilweisen Bedeckung der Verluste in den Stadtbetrieben.

Mehr dazu liest du in der Print-Ausgabe der Kremser NÖN.