Weingut Sepp Moser wird nachhaltig

Erstellt am 14. Mai 2022 | 05:32
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8349372_kre19photovoltaik_netz_noe_wurnig_umg.jpg
Photovoltaik boomt: Im Bezirk Krems wurden alleine im April 361 Netzzugangsanträge gestellt. Gleichzeitig konnten 160 neue Anlagen fertig gemeldet werden. Das sind 33 % mehr Anlagen als noch im April 2021. „Wir freuen uns über den Ansturm. Das bestätigt nochmals den Trend, der sich bereits in den Vorjahren abzuzeichnen begann“, sagt Friedrich Köck, Leiter im Service Center Netz NÖ in Krems.
Foto: EVN/Wurnig
Das Rohrendorfer Parade-Weingut will künftig die Sonnenenergie zur Weinerzeugung nutzen.
Werbung
Anzeige
Anzeige

Ein alter Winzerspruch sagt, dass „im Weinkeller immer die Sonne scheint“. Auf dem Dach des Weingutgebäudes der Familie Moser entsteht – sozusagen „zur Unterstützung der Sonne“ – eine Photovoltaikanlage.

Die Familie Moser ist seit Generationen eng mit dem Weinbau verbunden. An „verstaubten Traditionen“ wird dennoch nicht festgehalten. So hat Winzer Nikolaus Moser schon Anfang der 2000er-Jahre im Kremstal und im burgenländischen Seewinkel auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt. Seit damals gibt es das Demeter-Zertifikat. Die Errichtung einer Photovoltaikanlage wird als „enkeltauglicher Schritt in die Zukunft“ gesehen.

Beteiligung an der Sonnenenergie möglich

Errichtet wird das Vorhaben über eine Crowdfunding-Plattform. Hier können sich klimabewusste Weinliebhaber beteiligen. Dazu ist das Atriumhaus im Mai jeden Freitag und Samstag, sowie ab Juni jeden Donnerstag und Freitag ab 17Uhr geöffnet. Wer es nicht zum Weingut schafft, aber am Projekt teilnehmen will, kann dies unter www.collective-energy.at/sepp-moser tun.

Werbung