Frau stürzte beim Klettern ab: am Kopf verletzt. Eine schwere Kopfverletzung erlitt eine 32-jährige Linzerin am Ostermontag bei einem Alpinunfall in der Wachau. Sie kam nach einer Rettungsaktion ins Kremser Universitätsklinikum.

Von Martin Kalchhauser. Update am 22. April 2019 (16:36)
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Symbolbild

Aufstieg in Felswand geplant

Kurz nach 12 Uhr wollte die Frau gemeinsam mit einem Bergkameraden, der ihre Sicherung übernahm, im Bereich der Hirschwand und des Seekopfes bei Unter-Kienstock (unweit von St. Lorenz) in der Gemeinde Rossatz-Arnsdorf an einer Felswand aufsteigen.

Vier Meter ins Seil gefallen

Als sie bereits über den dritten Sicherungspunkt hinausgeklettert war, verlor sie plötzlich den Halt und stürzte rund vier Meter tief ab. Sie schlug mit dem Kopf heftig gegen den Felsen. Dabei erlitt sie, obwohl sie einen Helm getragen hatte, eine schwere Schädelverletzung.

Bergrettung Wachau im Einsatz

Der Notarzthubschrauber sollte der Verunglückten zu Hilfe kommen. Doch weil eine Taubergung aufgrund der Beschaffenheit des Notfallortes nicht möglich war, kamen bodengebundene Einsatzmittel des Kremser Roten Kreuzes zum Einsatz. Um die Frau an den Ausgangspunkt der Route zu bringen, musste zuvor aber noch die Bergrettung Wachau ausrücken.

Opfer kam ins Uni-Klinikum

Schließlich erfuhr die Linzerin an Ort und Stelle eine Versorgung durch die Notärztin des RK Krems und kam mit dem Rettungswagen ins Kremser Universitätsklinikum, wo sie stationär aufgenommen wurde. Der anfängliche Verdacht, ein von oben kommender Stein könnte den Unfall ausgelöst haben, bestätigte sich nicht.