Kremser Nikolauskirche „wie neu“. Gäste einer Führung erfuhren viel über das 500.000-Euro-Projekt in Krems-Stein.

Von Gerhard Spanring. Erstellt am 18. Oktober 2020 (04:04)
Rund 40 Zuhörer folgten den Ausführungen des Pfarrgemeinderats Werner Friedl (Dritter von rechts, neben Pfarrer Matthias Martin) über die erfolgte Renovierung der St. Nikolauskirche in Stein.
Gerhard Spanring

Gemeinsam mit Pfarrer Matthias Martin folgten 40 Zuhörer Pfarrgemeinderat Werner Friedl bei dessen Führung nach abgeschlossener Innenrenovierung der Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert.

Mit einem Kostenaufwand von 500.000 Euro – neben Eigenleistungen – wurden nach Trockenlegung der feuchten Nordmauer Wände und Säulen im Langhaus gesäubert, Altar und Kanzel von Holzwürmern befreit, das Kirchengestühl aus Hartholz abgebeizt und auf neue Fundamente gestellt.

Die drei wertvollen Bilder – das ehemalige Altarbild „Nikolaus rettet Schiffbrüchige“ (1751), „Johannes der Täufer“ und „ Der hl. Johann Nepomuk“ (1770) – von Martin Johann Schmidt erfuhren ebenfalls eine aufwändige Restaurierung.

Sehenswert ist auch die erst vor Kurzem wieder hergestellte kleine „Alte Sakristei“ oder Marienkapelle mit wertvollen Stuckarbeiten von Johann Michael Flor. Ein angeregtes „Frage- Antwortspiel“ mit Werner Friedl wurde bei einer Agape im Pfarrhof fortgesetzt, wobei auch der noch vorhandene Schuldenberg nicht unerwähnt blieb.