Sattelzug rammte Auto in Pannenbucht. Tödlich hätte ein Unfall enden können, der sich am Abend des 14. Jänner auf der B 37a zwischen Krems und Hollenburg ereignete. Ein Sattelschlepper rammte einen in einer Parkbucht abgestellten Personenkraftwagen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 16. Januar 2020 (08:51)

Es war kurz nach 20 Uhr. Ein Wiener (50) hatte seinen Kleinwagen in einer Pannenbucht zum Stillstand gebracht. Während der Mann im Wagen saß, wollte in gleicher Fahrtrichtung ein polnischer Sattelschlepper, den ein 46-jähriger polnischer Staatsbürger lenkte, auf der ersten Spur die Stelle passieren.

Lkw kam zu weit nach rechts

Aus unbekannter Ursache - möglicherweise Ablenkung, möglicherweise Sekundenschlaf - geriet das tonnenschwere Gefährt zu weit nach rechts und rammte dort den abgestellten Wagen. Zum Glück kollidierte der Lkw nicht mit voller Wucht mit dem Auto, sondern erwischte es lediglich seitlich. Durch die Wucht der Kollision waren Fahrzeugteile jedoch über mehrere hundert Meter auf der Fahrbahn verteilt. 

Lenker nur leicht verletzt

Der Wiener hatte riesiges Glück. Er wurde bei dem Vorfall, zu dem die Rettungskräfte mit der Alarmierung "eingeklemmte Person" losgeschickt wurden, lediglich leicht verletzt. Er kam nach der notärztlichen Erstversorgung mit einem Rettungswagen des Roten Kreuzes Krems ins Universitätsklinikum Krems.

Trümmerteile eingesammelt

Nach dem Abtransport des Verletzten und der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde der fahruntaugliche Pkw zu einem Abstellplatz abtransportiert. Der beschädigte Lkw fuhr selbstständig, eskortiert von der Autobahnpolizei Krems, dorthin. Weitere Kräfte beseitigten alle Trümmerteile von der Fahrbahn.

72 FF-Helfer im Einsatz

Knapp zwei Stunden nach dem Alarm konnten auch die letzten Einsatzkräfte der vier Kremser Feuerwachen - im Einsatz standen 72 Helfer aus Krems, Hollenburg, Angern und Thallern mit elf Fahrzeugen - wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken.

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