Therapiegarten als Erholungsraum für alle. Der Schlossgarten in Schiltern wurde in den vergangenen Monaten neu gestaltet und steht der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 28. September 2020 (05:48)
Stellten den neu gestalteten Therapiegarten im Schloss Schiltern vor: PSZ-Leiter Peter Binder, Landesrat Jochen Danninger, Bürgermeister Harald Leopold.
Johann Lechner

Ein Revival erlebt der Therapiegarten im Schloss: 2006 von der Caritas errichtet und in der Zwischenzeit etwas vernachlässigt, wurde er nach ökologischen Aspekten (Natur im Garten) neu gestaltet und steht nicht nur den Bewohnern des Psychosozialen Zentrums zur Verfügung, sondern ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Gefördert wurde die Erneuerung als Leader-Projekt durch EU und Ecoplus, die Arbeiten erledigte in den vergangenen Monaten das PSZ-Team selbst, angeleitet und unterstützt von Landschaftsplaner Hans Grossauer.

Über einen Rundweg sind die Abschnitte des Gartens erlebbar, die sich in einen Aktivbereich mit Motorikstationen und Sinnespfad, ein „Wohnzimmer“ mit alten Bäumen, Betonskulptur, Hängematten und einen mit Lärchenlatten abgegrenzten Treffpunkt sowie eine Gartenwerkstatt (Naschgarten, Kräuterbeete ...) gliedern.

„Der Garten hat für psychisch Erkrankte eine enorme Bedeutung als Arbeits- und Freizeitraum“, freute sich PSZ-Geschäftsführer Peter Binder für seine insgesamt etwa 70 Schützlinge. Auch Bürgermeister Harald Leopold lobte die Wieder errichtung des Gartens, die im Zuge des Gartensommers (der ja auf nächstes Jahr verschoben wurde) ermöglicht worden ist.

Den „touristischen und naturnahen Erholungsraum“ eröffnete Tourismus-Landesrat Jochen Danninger.