Schneefall-Folgen hielten Kremser Wehr auf Trab. Der Tag der Heiligen Drei Könige war für die Aktivisten der Feuerwehr Krems mit den Feuerwehren Hauptwache, Egelsee und Rehberg kein Feiertag. In Folge der Schneefälle, die am frühen Morgen eingesetzt hatten, kam es zu mehreren Einsätzen.

Von Martin Kalchhauser. Update am 08. Januar 2021 (09:34)

Zum Glück gab es durch die winterlichen Bedingungen keine schweren Verkehrsunfälle. Doch zu tun hatten die Silberhelme am Feiertag genug.

Schnee drückte Bäume um

Kurz nach 10 Uhr morgens gingen aus den Ortsteilen Stein und Rehberg nahezu zeitgleich Meldungen ein, dass ein Baum umgestürzt war und die Fahrbahnen im Alauntalweg und am Niglweg blockierten.

Die Feuerwachen Egelsee und Rehberg gingen in den Einsatz. Im Alauntal konnte der umgestürzte Baum, der die Fahrbahn entlang des Alauntalbaches blockierte, mit Hilfe einer Bogensäge innerhalb weniger Minuten beseitigt werden.

Mit Kettensäge im Einsatz

Am Niglweg in Rehberg wurde der entwurzelte Baum, der auf einer Böschung oberhalb der Straße gestanden und entwurzelt worden war, mit der Kettensäge geteilt und der lose Wurzelstock von der Böschung entfernt.

Beide Feuerwachen konnten noch vor 11 Uhr ihre Einsätze beenden und in die Wachen einrücken. Doch kaum wieder eingerückt, ging der nächste Einsatz für die Einsatzkräfte aus Egelsee ein. Mehrere Bäume waren in der Ziegelofengasse umgestürzt und blockierten dort die Fahrbahn.

Stadt sperrte Straße komplett

Mehrere Kettensägen standen hier im Einsatz, um Bäume von der Fahrbahn zu entfernen. Zusätzlich wurde durch die Stadt Krems die Straße gesperrt, da weitere Bäume umzustürzen drohten.

Noch während die Kräfte in der Ziegelofengasse gebunden waren, lief der nächste Alarm für die Kräfte aus Egelsee ein. 

Auto von Weg gerutscht 

Auf einem schneebedeckten Güterweg am Steiner Goldberg war ein Pkw mit den Vorderrädern von der Fahrbahn gerutscht. Der Lenker konnte das Auto nicht mehr selbst flott machen, und dieses drohte, in einen angrenzenden Weingarten zu rutschen.

Die Feuerwache Egelsee übernahm den Einsatz gemeinsam mit Kameraden der Hauptwache. Neben einem Hilfeleistungfahrzeug kam auch der neue Pick-Up "Last 6" (die NÖN berichtete über seine Indienst-Stellung) zum Einsatz.

FIngerspitzengefühl nötig

Aufgrund der schwierigen Zufahrt spielte das neue Fahrzeug seine Stärken (Wendigkeit, Vierradantrieb) aus. Schneeketten wurden angelegt, und das kleine Fahrzeug fuhr zur Einsatzstelle vor.

Die Aktion, bei der Fingerspitzengefühl gefordert war, gelang. Nach einer Stunde konnte der Kombi sicher auf die Fahrbahn gestellt werden und unbeschädigt seine Fahrt fortsetzen.

26 Freiwillige im Einsatz

Seitens der Feuerwehr - FF Krems und die Feuerwachen Egelsee und Rehberg - waren am Feiertag 26 Helferinnen und Helfer mit zwei Hilfeleistungsfahrzeugen, zwei Kleinlöschfahrzeugen, einem Mannschaftstransport- und einem Tanklöschfahrzeug im Einsatz.

Im Laufe des Tages setzte der Schneefall aus, es gab sogar leichtes Tauwetter, und die Lage entspannte sich.

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