Straußenfedern als Zeitvertreib. Das Schönberger Straußenland ist weit über die Grenzen des Kamptals hinaus bekannt. Nicht nur bei Familien ein beliebtes Ausflugsziel, bietet es mit seinem Shop auch Exotisches.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Januar 2021 (04:34)
Straußenlandgründer Rainer Gärtner bei einer seiner täglichen Beschäftigungen, dem Sortieren der Straußenfedern und dem Binden von Staubwedeln, die einer der Verkaufsschlager im Schönberger Straußenland sind.
Chris Leneis

Die Gründung des Straußenlandes nahm Rainer Gärtner damals trotz teils heftiger Widerstände vor. Er ist zwar heute bereits in Pension, dennoch ist er immer noch im Betrieb dabei – auch trotz der Corona-Krise!

Das operative Geschäft hat er seinem Sohn Wolfgang übergeben und widmet sich unterstützenden Dingen: So führt ihn sein (fast) täglicher Weg zunächst in die Brüterei, ehe er sich in sein „Reich“ zurückzieht, wo er mit Hingabe die Straußenfedern aussortiert, wäscht, und daraus die bei den Kunden und Besuchern beliebten Staubwedel bindet. Gleich neben seinem Arbeitsplatz läuft immer ein Fernseher, über den er Dokumentationen über ferne Länder verfolgt.