Senftenberg: Feuer rasch unter Kontrolle gebracht. 80 Helfer von sechs Feuerwehren rückten am Nachmittag des Heiligen Abends zu einem Brand nach Senftenberg aus. Die Einsatzkräfte hatten das Feuer rasch unter Kontrolle. Der Schade hält sich in Grenzen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 28. Dezember 2020 (10:42)

Der Brand brach, wie erste Ermittlungen der Polizei ergaben, im Heizraum der ehemaligen Fabrikshalle aus. Dieser steht noch als Heizzentrale für das angrenzende Wohnhaus des Besitzers in Verwendung.

80 Helfer aus sechs Wehren

Eine genaue Brandursache ist Gegenstand aktueller Ermittlungen. Fest steht, dass das Feuer am 24. Dezember gegen 14.30 Uhr ausbrach. Drauf aufmerksam wurden Anrainer durch starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehren Senftenberg, Imbach, Priel, Droß, Stratzing und Krems (hier die Hauptwache und die Feuerwache Rehberg) rückten mit insgesamt 80 Helfern zum Notfallort aus.

Brand rasch unter Kontrolle

Aufgrund der beengten Platzverhältnisse am Ort des Geschehens fuhren nur wenige Einsatzfahrzeuge direkt zum Brandobjekt zu. Für die nachrückenden Feuerwehrkräfte wurde ein Lotse abgestellt und auf der Landesstraße 73 ein Bereitstellungsraum geschaffen. Die FF Imbach übernahm die Verkehrsregelung. Mit mehreren Rohren im Innen- und Außenangriff konnte die Brandintensität rasch gebrochen und das Feuer abgelöscht werden. 

Starker Rauch, große Hitze

"Erschwerend war die starke Rauch- und Hitzeentwicklung", berichtet Einsatzleiter Alfred Winkler, Kommandant der FF Senftenberg, im NÖN-Telefonat. "Trotzdem hatten wir den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle." Das benachbarte Wohnhaus war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Auch verletzt wurde niemand. Das Rotkreuz-Team, das den Silberhelmen zur Seite gestellt wurde, blieb "arbeitslos".

Einsatz dauerte 90 Minuten

Mit einen Belüftungsgerät wurde im Anschluss an die Löscharbeiten der Rauch aus dem Gebäude abgeführt, das Brandgut ausgeräumt und vor der Halle abgelegt. Die Löschwasserversorgung war durch mehrere Tanklöschfahrzeuge und das Hydrantennetz sichergestellt. Nach etwa  90 Minuten konnten auch die letzten Einsatzkräfte wieder in die Feuerwehrhäuser einrücken und rechtzeitig zum Weihnachtsfest zu ihren Familien zurückkehren.