„Heilwald“ als Tourismusangebot. Nahe dem Nuhr Medical Center entsteht ein einzigartiges Projekt.

Von Christian Leneis. Erstellt am 21. Juni 2020 (12:09)
Heilwälder – wie hier in Heringsdorf auf der norddeutschen Insel Usedom – gelten als wertvolle Bereiche für Menschen, die ihre „Batterien aufladen“ wollen. Diese Idee soll auch in der Gemeinde Senftenberg umgesetzt werden.
Foto: Heilwald Heringsdorf

17 Tagesordnungspunkte umfasste eine Gemeinderatssitzung, die coronabedingt mittels „Umlaufbeschlussfassung“ (die Unterlagen wandern reihum zu den Gemeinderäten, es kann schriftlich Stellung genommen werden) abgehalten wurde. Einer davon waren Grundsatzbeschlüsse für den geplanten „Heilwald“.

Dabei handelt es sich um einen öffentlich zugänglichen Park, der sowohl von Patienten des Nuhr Medical Centers als auch von Einheimischen und von Gästen in Senftenberg zur Therapie und Erholung genutzt werden kann. „Das wird der erste zertifizierte Heilwald Österreichs!“, freut sich Bürgermeister Stefan Seif. Der Heilwald soll nicht nur Gäste nach Senftenberg locken, sondern mit der Anbindung an den Kremstal-Wanderweg und in die Senftenberger Wanderrunde auch das touristische Angebot der Kremstalgemeinde erweitern. Beschlossen wurden Haftungsvereinbarungen, eine angepasste Waldordnung und Auftragsvergaben an diverse Firmen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Bestellung der Gemeindevertreter für Gemeindeverbände und Schulausschüsse. Auch der Startschuss für einen erweiterten Hochwasserschutz wurde beschlossen.