Neo-Kapellmeister hat die Jugend im Blick. Neuer Senftenberger Kapellmeister Martin Schwager möchte auch das Repertoire erweitern.

Von Christian Leneis. Erstellt am 28. März 2020 (06:13)
Mit der Trachtenkapelle Senftenberg hat deren Kapellmeister Martin Schwager (Bild) heuer und in den kommenden Jahren viel vor. Einer der Schwerpunkte soll auf der Jugendarbeit liegen.
Trachtenkapelle Senftenberg

Martin Schwager, neuer Kapellmeister der Senftenberger Trachtenkapelle und Nachfolger Brigitte Seilers, hat mit dem über das Kremstal hinaus bekannten Klangkörper vieles vor, wie etwa eine Bläserklasse ab Herbst.

Schwager (32) stammt aus Wien, die Liebe hat ihn in seine neue Heimat Stratzing verschlagen. Der studierte Musiker (Schlagwerk klassisch und modern, Saxofon) war Musikschullehrer an der Musikschule Baden.

Dieses Bild entstand vor der Coronakrise: Mit der Trachtenkapelle Senftenberg hat deren Kapellmeister Martin Schwager heuer und in den kommenden Jahren viel vor. Einer der Schwerpunkte soll auf der Jugendarbeit liegen.
Trachtenkapelle Senftenberg

Der früher freiwillig bei der Wiener Wasserrettung engagierte Mann amtierte als Lehrbeauftragter und Lehrsanitäter und wurde später auch noch Notfallsanitäter. Über Jobs in der Rotkreuz-Bezirksstelle Klosterneuburg und dem Landesverband des Roten Kreuzes in Tulln hat es ihn jetzt zum Roten Kreuz Krems verschlagen, wo er als Notfallsanitäter arbeitet.

Zu seinem Amt als Kapellmeister der Trachtenkapelle Senftenberg kam er durch Zufall: „Ich wollte schon länger als Dirigent eine Musikkapelle leiten und machte mich im Internet schlau – und siehe da: In Senftenberg wurde ein Kapellmeister gesucht!“

Nach Gesprächen mit dem Obmann und einem ersten gemeinsamen Konzert mit seiner Vorgängerin hat Schwager dieses Amt übernommen. Seine Ziele: „Ich möchte mit allen Musikern die Freude an der Musik pflegen, erhalten und fördern.“ Zudem möchte er das Repertoire erweitern: „Damit alle Mitglieder der Kapelle auch ihre Lieblingsmusik spielen können!“

Eine eigene Bläserklasse für Schüler der 3. und 4. Klasse könnte die Nachwuchsarbeit fördern und mit Schulbeginn im September starten. Hier soll es auch die Möglichkeit geben, Musikschülern Instrumente zur Verfügung zu stellen.