Roswitha Springschitz: Buch-Produktion im Rekordtempo. Roswitha Springschitz präsentiert kurz nach „Marabu“ wieder drei neue Bücher.

Von Petra Vock. Erstellt am 09. Februar 2020 (05:28)
Roswitha Springschitz mit dem Werk über Franz Michael Felder – einem von vier Büchern, die sie innerhalb weniger Monate veröffentlicht hat.
privat

Außergewöhnlich produktiv ist die in Senftenbergeramt lebende Autorin Roswitha Springschitz: Innerhalb weniger Monate hat die frühere BRG-Professorin vier Bücher veröffentlicht.

Nach der im Herbst erschienenen „Hoffnungsgeschichte“ rund um einen Marabu (die NÖN berichtete) folgte ein Werk über die Thematik des Lesens bei dem Vorarlberger Sozialreformer Franz Michael Felder, ein Text, der schon vor vielen Jahren entstand: „Es war meine Diplomarbeit“, erzählt die Germanistin. Zu Felders Zeit war im Bregenzer Wald nur schwer Lesestoff zu bekommen, und einer, der las, galt bei den Dorfbewohnern als „mit dem Teufel im Bunde“.

Um eine völlig andere Zeit geht es in dem neuen Buch „Aus dem Herzen“: Springschitz beschäftigt sich darin auf persönliche Weise mit aktuellen Themen: der Klimakrise, der Stellung der Frau und dem Globalen Süden. Ergänzt werden die Gedanken mit Fotos: „Vom Augebiet an der Donau, wo ich mich zu Hause fühle.“

Das dritte neue Werk ist ein von Springschitz herausgegebenes Erinnerungsbuch an Edeltrud Posiles (1916-2016), eine österreichische „Gerechte unter den Völkern“: Darin kommen acht Menschen zu Wort, die Posiles kannten – darunter Springschitz selbst, die sie im Zuge eines Schüler-Projektes kennenlernte: Die damals 95-Jährige nahm an einer Gedenkbaum-Pflanzung beim BRG teil und hinterließ bleibenden Eindruck.

Die Frage, ob es mit dem Schreiben in diesem Tempo weitergehen wird, verneint Springschitz schmunzelnd: „Aber ich habe durchaus schon Ideen für das nächste Buch.“