Gudenushöhle: Steg ist gesperrt. Die Holzbrücke über die Kleine Krems zur Gudenushöhle ist baufällig.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 08. April 2021 (04:26)
Vor zehn Jahren wurde der Steg zur Gudenushöhle über die Kleine Krems neu errichtet. Im Bild bei der Montage des Auflagers in der Bachmitte: Zimmerermeister Karl Koppensteiner, Konrad Koppensteiner, Johann Ottendorfer und Joachim Praher.  Foto: Koppensteiner/Archiv
Koppensteiner/Archiv

„Der letzte Winter hat dem Steg so sehr zugesetzt, dass er jetzt aus Sicherheitsgründen leider gesperrt werden musste“: So werden Wanderer, die den Kremstalwanderweg gehen, auf der Homepage der Gemeinde Albrechtsberg informiert.

Wie lange diese Maßnahme dauern wird? Wohl noch länger, vielleicht sogar den ganzen (Wander-)Sommer über, denn der Holzsteg über die Kleine Krems zur Gudenushöhle und dessen Unterkonstruktion seien laut Albrechtsberg-Bürgermeister Franz Rosenkranz kaum mehr zu sanieren, man denkt sogar an einen Abriss.

Eine Neuerrichtung ist kostspielig, vor allem, da man eine nachhaltige und dauerhafte Lösung, beispielsweise mit einer Metall-Unterkonstruktion, anstrebe. Der Steg im Kremstal, die meiste Zeit im Schatten, bleibt praktisch das ganze Jahr über feucht, das Holz wird schnell morsch. Laufend mussten daher Ausbesserungsarbeiten an Boden- und Geländerbalken durchgeführt werden.

Vor zehn Jahren war der Steg unterhalb der Burg Hartenstein neu errichtet worden, nachdem ihn das Hochwasser im Juni 2008 weggerissen hatte. Schon damals war der Bau aufgrund der Kosten immer wieder verschoben worden. Schließlich wurde die Brücke 2011 als Kooperationsprojekt der beiden Gemeinden Albrechtsberg und Weinzierl am Walde und mit privater Initiative (Zimmerermeister Karl Koppensteiner) und Unterstützung als Holzkonstruktion realisiert.