Jauerling-Saisonstart: „Wir sind flexibel“. Wenn möglich, wird der Jauerling-Lift am 11. Dezember bei Flutlicht starten. Ein Sicherheitskonzept wurde erarbeitet.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 25. November 2020 (05:02)
Sport in Corona-Zeiten: Mund-Nasen-Schutz beim Liftfahren und für sonstige Bereiche, wo er notwendig ist: Jauerling-Marketing-Mitarbeiterin Andrea Kerschbaumer präsentiert den „Jauerling-Schlauchschal“. Foto: Jauerling-Betriebs-GesmbH
Jauerling-Betriebs-GesmbH

„Wir sind gut vorbereitet und werden die Ersten sein, die aufsperren“, hofft Michael Reichl, Geschäftsführer der Jauerling-Lift-Gesellschaft, dass das geplante Lockdown-Ende auch für den Lift- und Gastronomie-Betrieb gelten wird.

Wenn möglich, will er am 11. Dezember die Saison mit Flutlichtbetrieb eröffnen – wenn nicht, dann „zum ehestmöglichen Termin. Wir sind flexibel.“

Vorausgesetzt natürlich, es ist kalt genug. Naturschnee ist zum Skifahren auf dem Jauerling nicht unbedingt notwendig: Per voll automatisierter Beschneiungsanlage kann bei entsprechenden Temperaturen um die null Grad in drei bis vier Tagen eine Schneepiste auf den Jauerling „gezaubert“ werden.

„Wir gewährleisten höchste Sicherheitsstandards für Gäste und Mitarbeiter, sowohl im Liftbetrieb wie auch in der Gastronomie, in der Skischule und im Skishop“, hat sich das Jauerling-Team in Corona-Zeiten auf die Anforderungen bestens eingestellt und vorbereitet.

Umgesetzt wird einerseits ein NÖ-weites einheitliches Präventionskonzept, an einer Online-Besucherlenkung wird gearbeitet, und es wurden zusätzlich im Gastronomiebereich mehrere Maßnahmen gesetzt (Gästeinseln im Freien, Heizstrahler auf der Terrasse, berührungslose Armaturen …).

Prinzipiell erwartet Reichl eine gute Saison: „Skifahren vor der Haustüre in kleineren Skigebieten wird zum Trend.“