Krems-Herzogenburg: Stopp für Bahnausbau?

Erstellt am 20. März 2018 | 04:21
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Wird das Signal für den Bahnausbau Krems
Foto: Johann Lechner
Die Elektrifizierung des Bahnabschnitts Krems – Herzogenburg könnte wieder einmal dem Rotstift zum Opfer fallen.
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Unendliche Geschichten haben es an sich, dass immer wieder ein neues Kapitel dazu geschrieben wird. Damit ist der seit Jahrzehnten ins Auge gefasste Ausbau der Bahnstrecke Krems – St. Pölten eindeutig eine dieser endlosen Geschichten.

 

Momentan steht die Elektrifizierung des Abschnitts Krems – Herzogenburg allem Anschein nach wieder auf der Abschussliste. Das befürchtet sogar der frühere ÖBB-Pressesprecher und nunmehrige St. Pöltner Stadtrat Johann Rankl.

Sein Bahn-Nachfolger Christopher Seif hält sich bedeckt. „Derzeit werden im Zuge der Budgeterstellung in allen Ministerien Einsparungspotenziale untersucht. Dies betrifft auch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik und dessen Beteiligungen. “

Derzeitiger Stand: Im gültigen Rahmenplan bis 2022 sind Elektrifizierung und Ausbau des genannten Streckenabschnitts vorgesehen mit Baumaßnahmen in den Jahren 2022/2023 und einer Inbetriebnahme für den Fahrplan 2024.

Der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch: „Ich erwarte mir verstärkte Rückendeckung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner für den baldigen Ausbau.“

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