Spital Krems: 1.300 Bauteile werden demontiert!. Notmaßnahme | Die brüchigen Balkone müssen weg. Aus Sicherheitsgründen sind während der Sanierung auch Teilsperren notwendig.

Erstellt am 08. September 2014 (08:58)
Großbaustelle Krankenhaus: Die Spitalleitung kündigt eine »geringe Lärmbelästigung« an.
NOEN, Johann Lechner
KREMS | Das wird Schwerarbeit! Ab sofort läuft die erste Phase der unglaublich aufwändigen Spitalssanierung an.

„Ja, es müssen alle Balkone entfernt werden“, bestätigt die Leitung des Universitätsklinikums, dass die Größenordnung der festgestellten Baumängel tatsächlich eine „Reparatur“ der gesamten Fassade erfordert. Wie berichtet, weist das achtstöckige Gebäude im Außenbereich deutlich sichtbare Risse auf.

Das bedeutet: Insgesamt rund 1.300 Fertigelemente müssen nach und nach abgetragen werden. „Da diese Elemente nicht saniert werden können, werden sie zunächst ersatzlos demontiert“, erklärt die Spitalsdirektion. Nur die Trittplatten bleiben aus Brandschutzgründen und als „Plattform“ für die regelmäßige Reinigung der Außenfenster erhalten.

Derzeit kann, wie es heißt, „unter ständiger Berücksichtigung der Sicherheitsgewährleistung“ noch kaum abgeschätzt werden, wie lange die Arbeiten dauern werden.

Wie wirkt sich die Sanierung auf den Krankenhausbetrieb aus? Zumindest bis Ende des laufenden Jahres ist mit „einer temporären Sperre einzelner Räume und zusätzlich mit geringer Lärmbelästigung“ zu rechnen.