Klagloser Ablauf: 25.000 Getestete, nur 18 positiv. Keine Staus, kein Ärger: Hundert Freiwillige sorgten in Stadt und Bezirk für die Abwicklung der zweiten Testwelle.

Von Martin Kalchhauser. Update am 19. Januar 2021 (16:22)
Gesamt-Organisator und Covid-Tester in Langenlois: Hans Ebner, Stefan Bauer, Manuel Haftner, Christian Aschauer und Renate Lipp (von links).
Johann Lechner

Hervorragend gelaufen sind die Testungen in Krems und in den Gemeinden des Bezirks, wenn auch der Zuspruch teilweise geringer war als beim ersten Durchgang im Dezember.

80 Freiwillige aus dem Kreis der Studenten der Karl-Landsteiner-Universität am Campus Krems unterstützten die Massentestungen am Wochenende. Von den über 200 Helfern, die in Krems im Einsatz standen, waren diesmal 80 Studenten der privaten Karl-Landsteiner-Uni.

„Diese dürfen ab dem 4. Semester die Antigen-Tests durchführen“, erklärt Magistratsdirektor Karl Hallbauer, der sich freut, dass durch den Einsatz der jungen Menschen das Rote Kreuz entlastet werden konnte. So wurden Kapazitäten für die Landgemeinden rundum frei.

„Wir waren aber gut gerüstet und hatten sieben Teststraßen in den Österreich-Hallen sowie vier in der Sporthalle eingerichtet.“ Zusätzlich gab es vier Teams „auf Abruf“, die in kurzer Zeit weitere Teststraßen eröffnen hätten können.

Einen erfreulichen Zustrom gab es am Freitag, der speziell für Menschen über 65 Jahren, also vor allem Pensionisten, gedacht war. Hallbauer: „Die Bereitschaft älterer Mitbürger ist im Vergleich zu den jüngeren generell höher.“ An die Kapazitätsgrenzen gestoßen sei man zu keinem Zeitpunkt, lange Wartezeiten gab es nicht.

Engagement vieler Freiwilliger vorbildlich

Insgesamt waren in Krems über 200 Helfer im Einsatz, darunter diesmal nur drei Rotkreuz-Mitglieder (die am Freitag auch die Studenten einschulten), rund ein Drittel waren Magistratsbedienstete, die sich freiwillig für den Sonderdienst gemeldet hatten. Die Ordnerdienste wurden von der Freiwilligen Feuerwehr übernommen.

In den Gemeinden standen vorwiegend Tester vom Roten Kreuz, aber auch örtlich wohnhafte Diplompfleger und -schwestern im Einsatz. Führend im freiwilligen Engagement, auch in Bezug auf organisatorische Arbeiten, waren in den Landgemeinden die örtlichen Feuerwehren.

Wem ein positives Testergebnis bescheinigt wurde, der bekommt eine Einladung zu einem PCR-Test (zum Beispiel in die permanente Teststation in der Strandbadstraße), wo das Resultat überprüft wird und gegebenenfalls weitere Maßnahmen (Quarantäne) verfügt werden. Achtung! In die Teststraße kann man nur nach vorangehender Einladung kommen.

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