Standort mit Erfolgsgeschichte. 1939 erfolgte die Gründung der Rottenmanner Eisenwerke Schmid & Co KG in Lerchenfeld, seit 1963 Teil der Voest. Heute Weltmarktführer im Profilbereich.

Von Karl Pröglhöf. Erstellt am 16. Juni 2014 (23:59)
Aus Stahl werden im Kremser Voest-Werk hochwertige Profile geformt, die zu einem großen Teil in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen.
NOEN, Lechner

KREMS | „Der Namenswandel von der Hütte Krems zur voest alpine Metal Forming Division ist symbolisch für die Entwicklung des Standortes“, erklärte Konzern-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Eder beim 75-Jahr-Jubiläum des Betriebes. Stahl sei zwar die Ausgangsbasis geblieben, „nach dem Biegen, Stanzen und Schneiden liefern wir heute aber innovative Halbfertigprodukte für die Automobilproduktion und den Baubereich“, beschreibt Divisionsleiter Herbert Eibensteiner eine besondere Erfolgsstory und verweist darauf, dass 1991 von Krems aus mit dem Kauf der belgischen Firma SADEF der erste Schritt auf den internationalen Markt gesetzt wurde. Mittlerweile ist der Konzern mit 100 Standorten auf allen Kontinenten vertreten.

In Krems erzielen 830 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von nahezu 300 Millionen Euro. Derzeit wird in eine der modernsten Rollformanlagen Europas investiert.

Personell wurde – die NÖN hat berichtet – ein Wechsel fixiert: Herbert Eibensteiner übernimmt im Oktober die Division Stahl in Linz, ihm folgt in Krems der bisherige Forschungsleiter Peter Schwab: „Aus diesem Aufgabenbereich heraus hatte ich seit vielen Jahren mit Krems zu tun, weil es viele gemeinsame Entwicklungen gegeben hat.“

Gefeiert wurde mit einem Zukunftsforum für Kunden und einem Fest für Mitarbeiter.