Phantom tauchte bei Ball im Stift auf. Schüler des Kremser Mary Ward-ORG luden zum „Maskenball“ bei den Benediktinern.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. November 2018 (16:09)

Wenige Stunden vor dem oft als „Faschingsbeginn“ apostrophierten 11. November gab es am Samstagabend den Auftakt zum Ball des Mary-Ward-ORG Krems. Das Motto des Festes im Brunnensaal und einigen weiteren Räumen des Benediktinerstiftes Göttweig lautete „Maskenball“.

Viele Lehrer trugen zum tollen Ball bei

Elsa Baumgartner und Johanna Buchecker vom Ballkomitee der Maturanten nützten die Eröffnung zu ausführlichen Dankesworten, vor allem an die Lehrerinnen und Lehrer, die sie bei den Vorbereitungsarbeiten unterstützt hatten. So erwähnten sie die führenden Organisatoren Helene Rogl und Herwig Zeiler, aber auch die für den kreativen Part zuständige Susanne Cox.

Schülerinnen formulierten Dankadressen

Hilfestellungen hatten die angehenden Maturantinnen und Maturanten weiters auch von Jaqueline Kuhn, Waltraud Buchinger, Elke Merkl-Plott, Renate Kolm, Julia Mölzer, Gregor Schmidt, Carina Schneemann und Elisabeth Lukas („Sie hat uns machen lassen, wie wir wollten!“) bekommen.

 

VS-Chefin auch als Mutter am Tanzfest

Direktorin Sandra Köhl, die unter den Ehrengästen von Seiten des Schulerhalters Josef Prikoszovits, BRG Rechte Kremszeile-Chefin Elisabeth Weigel, BORG-Chefin Barbara Faltl begrüßte, hieß auch die Direktorin der Mary Ward-Volksschule, Susanne Smatrala, willkommen. Letztere hatte einen besonderen Grund, den Ball zu besuchen, tritt doch ihr Sohn David heuer hier zur Matura an.

„Ihr braucht euch nicht zu verstecken!“

Man könne in Masken in andere Rollen schlüpfen, sich hinter Masken verstecken“, meinte Köhl in Richtung der Maturanten. „Aber ihr braucht euch heute nicht zu verstecken, denn auf die tolle Vorbereitung des Balls könnt ihr stolz sein.“ Schon Monate vor der Matura sei die Organisation des Tanzfestes „eine reife Leistung“ gewesen, die alle für die Matura zuversichtlich machen sollte.

Phantom kam pünktlich zu Mitternacht

Pünktlich zu Mitternacht trat das Phantom, vor dem Köhl in ihrer Eröffnungsrede ebenfalls gewarnt hatte, in Erscheinung. Im Rahmen der Einlage aus dem Musical „Phantom der Oper“, die mit Hilfe der Musikpädagogin Hildegard Schandl und Schülerin Daria Ropin, lauschte das mürrische Wesen Szenen aus dem Schulalltag und einer Diskussion zur Sprachreise nach Irland, besuchte die Schüler aber auch bei einer Mathematik-Schularbeit. Um am Ende zu beschließen, in Zukunft die Lernenden in den alten Schulgemäuern wohlwollender zu betrachten.

Melker Abt Georg Wilfinger unter Gästen

Während viele Gäste zu den Klängen der Gruppe „Hot Beat Five“ im Ballsaal tanzten, sorgte in der Disco DJ Destino für die richtigen Beats. Ebenfalls unter den Gästen gesehen, wurde der Melker Abt Georg Wilfinger. Er besuchte die Veranstaltung bei seinen benediktinischen Brüdern in Göttweig privat – als Firmpate eines angehenden Maturanten.