Kremser Privatschule bekommt Platz in Göttweig. Das Benediktinerstift Göttweig beendet die "Herbergsuche" der International School Krems (ISK), die mehrere Jahre auf der Suche nach einem Standort für eine Fortsetzung der bestehenden Volksschule war. Die Junior High School hat ihren Platz gefunden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. Januar 2021 (14:48)
Das Stift Göttweig und die ISK Krems kooperieren. Im Herbst startet die „ISK Junior High School at Göttweig”. Im Bild: Kämmerer Pater Maurus Kocher, Pädagogin Bianca Brantner und Joachim Zimmel vom Verein ISK sowie Abt Columban Luser (von links).
Stift Göttweig/Eveline Gruber-Jansen

Das Benediktinerstift Göttweig und die katholische Privatschule International School Krems starten im Herbst mit der „Junior High School at Göttweig“. Die großzügigen Räume und Grünanlagen bieten beste Bedingungen zur Umsetzung des Schulkonzeptes.  

Benediktinerstift steigt ein

Die erste bilinguale, international ausgerichtete verschränkte Ganztagsschule Niederösterreichs, die als katholische private Volksschule geführt wird, findet somit in der Junior High School (Mittelschule) ihre Fortsetzung. Initiatoren und Trägerverein der „ISK - Internationale Schule Krems“ waren bisher die Diözese St. Pölten, die IMC FH Krems, die Brantner Gruppe GmbH, Guntard Gutmann und Martin Nuhr. Nunmehr unterstützt auch das Benediktinerstift dieses Projekt.

Platzangebot ist großzügig 

Die Kooperation war naheliegend. Dem Abt des Stiftes, Columban Luser, ist die Jugend immer schon sehr am Herzen gelegen. So bietet das Stift Göttweig nicht nur mit dem Jugendhaus Raum zur Begegnung, sondern mit Start des nächsten Schuljahres im Herbst 2021 zusätzlich auch den Schülern, Pädagogen und Native Speakern der Junior High School eine neue Heimat. Der Südtrakt des Stiftes ermöglicht die Schaffung von großzügigen Klassenräumen, die mit modernsten flexiblen Schulmöbeln und Computern bzw. Tablets ausgestattet werden. 

"Ort der Begegnung" gelebt

„Wir leben unser Motto ,Ort der Begegnung', und so freuen wir uns auf die Jugendlichen, die neben den modernen Räumen auch die Freizeitanlagen wie den Beachvolleyball- oder Fußballplatz nutzen werden", meint Abt Columban zur nun fixierten Zusammenarbeit. "Unsere Feste im kirchlichen Jahreskreis werden sicher durch das gemeinsame Feiern mit den Schülern eine Bereicherung finden." Auch die Angebote des Jugendhauses (z. B. die Theater- und Musikprojekte) könnten in die verschränkte Schulform optimal integriert werden.

Fortsetzung für Volksschule

Die ISK Junior High School at Göttweig ist die Fortsetzung der bilingualen Volksschule (Deutsch und Englisch) der Stadt Krems, jedoch ist auch der Einstieg aus anderen Volksschulen ohne Englisch-Schwerpunkt möglich. Durch den Einsatz von Native Speakern wird die Fremdsprache in viele Unterrichtsgegenstände integriert und in der gemeinsamen Freizeit gelebt. Bianca Brantner, pädagogische Geschäftsführerin der ISK, betont, dass Schüler, unabhängig von Herkunft, Muttersprache oder Konfession willkommen sind: „Besonders freut es uns, dass die Schulseelsorgebegleitung durch die Benediktinermönche unterstützt wird.“

450 Euro Schulgeld pro Monat

Die Klassengröße ist konsequent auf 22 Kinder beschränkt. Das tägliche gemeinsame Mittagessen in entspannter Atmosphäre ist im Schulbeitrag von 450 Euro pro Monat inkludiert, die einmalige Einschreibegebühr zur Schulanmeldung beträgt 250 Euro. Anmeldungen sind ab sofort möglich.