Asylwerber bedrohte Mitbewohner mit Messer. Afghane (20) gebärdete sich in Straß (Bezirk Krems) aggressiv und landete schließlich in U-Haft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Juli 2019 (04:05)
Foto: Shutterstock/Andrei Metelev
Mit einem Küchenmesser ging der mutmaßlich psychisch gestörte Asylwerber aus Afghanistan in der Unterkunft in Straß auf seinen Schicksalsgenossen aus dem Sudan los.

Mit einem 30 cm langen Küchenmesser bedrohte ein Asylwerber (20) aus Afghanistan einen Mitbewohner (41), einen Füchtling aus dem Sudan. Ein Polizeieinsatz folgte …

Der Vorfall wurde am 6. Juli kurz nach 20 Uhr angezeigt. Die Hadersdorfer Polizisten trafen auf einen äußerst aggressiven jungen Mann, der sich weigerte, mit einem Dolmetscher zu telefonieren oder auf die Polizeiinspektion mitzukommen. Schließlich wurde einer der Beamten vom Afghanen niedergerissen und leicht verletzt, sodass eine Verhaftung und der Transport zur Polizeidienststelle mit Hilfe einer weiteren Streife und eines Hundeführers nötig wurde.

Der Tatverdächtige, der seit einiger Zeit psychische Probleme haben dürfte, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Krems gebracht.