Spenden für Pachtverträge: Viele können profitieren. Straußenland sucht Flächen zur Futtererzeugung. Für Pachtgründe um Mollands gibt es auch eine Spende.

Von Christian Leneis. Erstellt am 13. Juli 2017 (05:57)
privat
Straußenland-Betreiber Wolfgang Gärtner inmitten seiner Strauße, für die er immer wieder Pachtflächen bis Straß, auf den Manhartsberg und sogar bis ins Kremsfeld hinein sucht. Foto: privat

Das Straußenland ist weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt: Über 300 Strauße, Nandus, Emus, Bio–Truthühner, dazu riesige Kakteen, meterhohe Bananenstauden und seltene südländische Blumen locken jährlich über 12.000 Besucher an. Im Hauptgebäude in Schönberg wird die Brut und die Kükenaufzucht betrieben. Aber die Tiere benötigen auch viel Futter.

Das ist auch das Problem von Wolfgang Gärtner, der Äcker, ehemalige Weingärten, Wiesen oder andere Pachtgründe rund um Mollands und Schönberg, bis Straß, auf den Manhartsberg und bis ins Kremsfeld hinein sucht.

„Von diesem Angebot hätte jeder etwas!“

Und er hat sich dazu etwas einfallen lassen: Wenn ihm ein Landwirt rund um das Straußenland einen Pachtvertrag auf die Dauer von zehn Jahren überlässt, dann profitieren nicht nur der Verpächter und das Straußenland davon.

Zusätzlich zur Pacht von 200 Euro je Hektar und Jahr erhält auch der Dorferneuerungsverein Mollands-See eine einmalige Spende von 100 Euro je Hektar. In absoluten Zahlen: Würden dem Straußenland beispielsweise 2,52 Hektar auf die Dauer von zehn Jahren verpachtet, so erhält der Verpächter jährlich 504 Euro, während der Dorferneuerungsverein Mollands-See eine einmalige Spende in Höhe von 252 Euro bekommen würde.

Wolfgang Gärtner: „Von diesem Angebot hätte jeder etwas! Schließlich kommen durch unsere Straußenfarm jährlich über 12.000 Besucher nach Mollands. Und wenn dann das Ortsbild auch entsprechend gepflegt ist, so ist das auch gute Werbung für die Winzer.“

Das Straußenland ist telefonisch unter 02733/8224 erreichbar. Im Internet ist es unter www.straussenland.at zu finden.