Keine Alternative: Lichtmast an Kremser Kreuzung bleibt. „Radfahrer-Falle“ ist unvermeidbar. Versuch, die Situation zu bereinigen, scheiterte.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 26. Oktober 2020 (05:34)
Stadtbetriebe-Bereichsleiter Roland Dewisch zeigt anhand eines an einem möglichen Standort des Mastens platzierten Rohres, wie schmal der Gehsteig würde. Die nächstens angebrachte rote „Verzierung“ wurde zwischenzeitlich durch eine rot-weiß-rote Marke ersetzt.
Foto: Martin Kalchhauser

Mehrere Wochen lang wurde nach alternativen Standorten gesucht, doch jetzt steht fest: Der Lichtmast an der Kreuzung Ringstraße/Gartenaugasse („Postkreuzung“), der wegen seiner Positionierung knapp am Radweg für Proteste gesorgt hatte (die NÖN berichtete, siehe unten), bleibt an dieser Stelle.

„Wir haben wirklich alle möglichen Alternativen geprüft, aber es gibt keinen anderen Standort“, bedauert Stadtbetriebe-Leiter Roland Dewisch. Ein dichtes Gewirr an unterirdischen Leitungen (Strom, Lichtwellen, …) macht eine Versetzung auch nur um einige Zentimeter unmöglich.

Ein alternativer Standort scheidet aus, weil er sich im Gehsteigbereich befindet und diesen stark verschmälern würde. Dewisch: „Es besteht dann die Gefahr, dass die Leute auf den Radweg steigen.“

Um den Masten besser sichtbar zu machen und ihn nicht wirklich zur befürchteten „Radfahrer-Falle“ werden zu lassen, wurde ein rot-weiß-roter Rückstrahler angebracht.