Wiese bald Bauland? Langenloiser haben Bedenken. Ein Privatgrundstück neben dem Bahnhof soll für Wohnbau gewidmet werden. Die Anrainer äußern Bedenken.

Von Gertrude Schopf. Erstellt am 18. August 2019 (06:49)
Gertrude Schopf
Bahnhof Langenlois: Die Wiese hinter dem Baumgürtel soll in Bauland umgewidmet werden.

Eine Reihe hoher Tannen und Fichten entlang der Bahngleise und ein Maschendrahtzaun bilden den Abschluss des Bahnhofsgeländes. Dahinter liegt ein etwa 4.000 Quadratmeter großes Grundstück in Privatbesitz, eine Wiese mit Marillenbäumen, die nun in Bauland umgewidmet werden soll.

Die Anrainer haben eine diesbezügliche Nachricht von der Gemeinde erhalten – und wollen in Einsprüchen ihre Ablehnung kundtun. Vor allem die Bewohner der Häuser in der Bretschkastraße, deren Hintausgärten an das Wiesengrundstück angrenzen, zeigen sich „not amused“ von den Plänen. Sie äußern unter anderem Bedenken bezüglich der engen (und derzeit einzigen) Zufahrt zu dem Areal über die Johann-Mayr-Straße, der Bahnnähe, der hohen Bebauungsdichte und der schon jetzt zu wenigen Parkplätze.

„Es gibt eigentlich kein Argument, um die Umwidmung abzulehnen“, nennt Baustadtrat Stefan Nastl als Grund eben diese bestehende Bebauung ringsum. Von der Gemeinde wird dem Grundstückseigentümer allerdings ein Bauzwang (5 Jahre) auferlegt, und ein zehn Meter breiter Grüngürtel zum Bahnhof hin muss erhalten bleiben – was die Bebauungsmöglichkeiten doch einschränken dürfte.