Krimi-Dreh mit FF-Unterstützung in Krumau. Letzte Klappe für ORF-ZDF-Koproduktion „Vier“ ist gefallen, sieben Tage in der Region gedreht. Freiwillige Feuerwehr unterstützte Filmteam tatkräftig. Ausstrahlung 2021.

Von Gerald Mayerhofer. Erstellt am 27. November 2020 (05:42)
Der Krumauer Hauptplatz wurde während der Dreharbeiten zum Filmset umfunktioniert.
ORF/Film AG/Julia Dragosits

Für spannende Fernseh-Stunden ist auch 2021 gesorgt: Heuer im März starteten die Dreharbeiten für den neuen NÖ-Landkrimi, der unter anderem in Gars am Kamp, Altpölla, Krems und Krumau am Kamp gedreht wurde. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie konnten die Dreharbeiten allerdings erst vor Kurzem abgeschlossen werden.

Krimi-Produktion hochkarätig besetzt

Regina Fritsch und Julia Franz Richter spielen im neuen Landkrimi das Ermittler-Duo. In weiteren Rollen sind Oliver Rosskopf und Manuel Rubey zu sehen, der erst vor wenigen Wochen den Film „Waren einmal Revoluzzer“ in den Gföhler Lichtspielen präsentiert hat.

Das Ermittler-Duo Regina Fritsch und Julia Franz Richter (v. l.) leistete in Krumau akribische Spurensuche.
ORF/Film AG/Julia Dragosits

Zur Handlung: Nach einem Hochwasser in Krumau werden im Keller eines unbewohnten Hauses die sterblichen Überreste von drei Säuglingen entdeckt. Marion Reiter (gespielt von Regina Fritsch) vom Morddezernat St. Pölten ermittelt mit der Gemeindepolizistin Ulli Baumhackl (Julia Franz Richter) und stößt dabei auf eine düstere Familientragödie, die sich vor Jahren auf dem Hof zugetragen hat.

Der Wiener Arzt Benjamin Ludwig (Manuel Rubey) will im Ort seine neue Praxis eröffnen, wird aber von der Vergangenheit eingeholt.

Freiwillige Feuerwehr sorgte für Regen

Bei den Dreharbeiten wirkten insgesamt rund 50 Komparsen aus der Region mit, weiters war auch ein Kinderchor aus Krems involviert.

Das Team der FF Krumau sorgte für Regen im Film und ist auch in einzelnen Szenen zu sehen: Lukas Roitner, Kommandant-Stellvertreter David Reigner und Christoph Mitterndorfer (v. l.).
privat

Bei den sieben Drehtagen in Krumau setzte man auf die Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr: Kommandant-Stellvertreter David Reigner war mit den Kameraden Lukas Roitner, Christoph Mitterndorfer und Rizvo Dzuzdanovic ebenfalls als Komparsen im Einsatz. Weiters unterstützte die FF das Filmteam bei den Vorbereitungsarbeiten und bei der Wasserversorgung für die Beregnung während der Szenen.

Ein genauer Ausstrahlungstermin im Jahr 2021 konnte noch nicht bekannt gegeben werden.