Unternehmer machen Druck beim Bürgermeister. Rund 40 Geschäftstreibende der Kremser Innenstadt übermittelten Bürgermeister Reinhard Resch eine Liste an Forderungen und die Botschaft, dass es bereits fünf vor zwölf sei.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 13. Februar 2020 (16:22)
Caféhausbetreiber Christian Ilkerl (vorne, links) marschierte mit rund 40 Unternehmerkollegen aus der Innenstadt im Bürgermeisterbüro von Reinhard Resch (vorne, rechts) auf.
Johann Lechner

"Wir verdienen kein Geld", "es ist peinlich für uns Geschäftsleute, wenn wir den Menschen erklären müssen, warum bei uns nichts los ist, obwohl wir so eine wunderschöne Stadt haben." Die Unternehmer der Kremser Innenstadt richteten sich heute, am frühen Morgen, mit dramatischen Botschaften an Bürgermeister Reinhard Resch, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

Forderung nach mehr politischem Engagement 

Die "Unternehmensinitiative zur Belebung der Innenstadt", wie sich die von Caféhausbetreiber Christian Ilkerl, Trafikantin Barbara Görg und Textilwarenhändler Adi Krumbholz gegründete Bewegung nennt, sieht die Uhr für das wirtschaftliche Herz des Kremser Zentrums bereits auf fünf vor zwölf stehen und fordert deswegen mehr Engagement von der Politik. 

Parken und Leerflächen als Problemfelder

Eine "umgehende Behandlung" von Problemen, die die Geschäftsleute formuliert haben, sei notwendig. Die Parksituation und das Leerflächenmanagement haben die rund 40 im Bürgermeisterbüro Anwesenden aus den verschiedensten Branchen als jene Felder definiert, in denen der Schuh am meisten drückt. 

Wie Bürgermeister Resch auf die Aktion reagiert hat und was die nächsten Schritte der Unternehmensinitiative sind, lest ihr in der kommenden Print-Ausgabe der Kremser NÖN!