Kremser Veganer brachten 7.000 Euro auf. Verein zog in Eisengraben Bilanz. Gesunde Ernährung ohne Tierprodukte ist Ziel.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 09. Februar 2019 (04:26)
Zogen bei der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz: veggruf-Obfrau Sabine Hahndl, Susanne Miklas, Gastgeber Hubert Gassner, Obfrau-Stellvertreterin Martina Placht, Gastgeberin Stefanie Buchinger, Nicole Hintenberger und Evelyn Hauer (von links).
Martin Kalchhauser

Den Klosterhof, wo Hubert Gassner und Stefanie Buchinger die Rinderzucht eingestellt haben und einen Biohof mit Produktion veganer Lebensmittel betreiben (rinderwahnsinn.at), wählte der Verein veggruf für seine Generalversammlung.

Knapp 40 Personen folgten der Einladung, um die Bilanz der Obfrau Sabine Hahndl zu hören. 7.000 Euro hat der 2013 gegründete Verein mit aktuell rund 70 Mitgliedern im Vorjahr aufgebracht und damit Tierschutzvereine und Organisationen, die sich mit veganer Ernährung beschäftigen, unterstützt. Einnnahmequellen sind Veranstaltungen wie das Frühlingsfest „FloKuLi“ (Flohmarkt/Kunst/Literatur) in Imbach und der „Vegane Adventkeller“ im Rahmen des Rehberger Advents.

Ziel des Vereins ist es, Bewusstsein für vegane Ernährung und generell für eine bewusste Lebensweise im Raum Krems zu schaffen und auch vegane Anbieter zu stärken.

Das Treffen bot natürlich auch Gelegenheit, zahlreiche vegane Köstlichkeiten zu genießen. Wer Vorurteile gegenüber veganem Essen hatte, konnte diese dort abbauen. Erfreulich: Dies soll ausschießlich durch Vorbildwirkung und Information geschehen: „Wir wollen nicht missionieren!“

Infos: www.veggruf.at