Kremser Polizei-Urgesteine gehen

Erstellt am 22. September 2022 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
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Landespolizeidirektor Franz Popp (links) und Bürgermeister Reinhard Resch (rechts) wohnten der Verabschiedung von Leo Steiner und Horst Todt bei.
Foto: Franz Aschauer
Mit Leo Steiner und Horst Todt verabschieden sich zwei Veteranen in den Ruhestand, die die Polizeiinspektion Krems über Jahrzehnte geprägt haben.
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„Es ist so gelaufen, dass ich ein wirklicher Kiwara sein durfte“. Mit diesen Worten schloss Leo Steiner seine emotionale Dankesrede im VIP-Club am Rohrendorfer Sportplatz. Das Urgestein der Polizeiinspektion Krems, zuletzt in der Funktion des Kommandanten, verabschiedete sich am vergangenen Freitag gemeinsam mit seinem Stellvertreter Horst Todt, der offiziell Ende November den Dienst quittiert, mit einer Feier in den verdienten Ruhestand.

Zahlreiche Weggefährten, unter ihnen auch Landespolizeidirektor Franz Popp und der Kremser Bürgermeister Reinhard Resch, würdigten ein Duo, das die Polizeiinspektion Krems über Jahrzehnte prägte. Todt verlieh der Stadtchef zum Abschied die Wappenplakette in Gold, Steiner hatte die Auszeichnung der Stadt bereits im Jahr 2014 erhalten. „Um die Sicherheit in Krems und ein friedvolles Miteinander haben sich die Chefinspektoren stets bemüht. Mein aufrichtiger Dank gilt für deren Verdienste und für die sehr gute Zusammenarbeit“, sagte Resch.

Popp würdigte in seiner amikalen Ansprache „zwei Urgesteine“, mit denen er seit Beginn seiner Dienstzeit „sehr viele Berührungspunkte“ gehabt habe. „Danke im Namen der Dienstbehörde, ihr habt die zweitgrößte Dienststelle im Land hervorragend geführt.“ Susanne Waidecker, die Leiterin der Staatsanwaltschaft Krems, lobte die „überdurchschnittlich hohe Aufklärungsquote“ unter Steiners und Todts Führung und ergänzte: „Auch bei heiklen Aufgaben konnte man sich auf sie immer verlassen.“

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