Flapper auf B37 arg dezimiert. Kleine Fahrbahnteiler auf B 37 sind knapp ein Jahr nach Aufstellung nur mehr in unregelmäßigen Abständen vorzufinden.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 08. März 2018 (04:36)
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Zwischen den Flappern in der Fahrbahnmitte sind mittlerweile unregelmäßig große Lücken aufgegangen. Dafür verantwortlich ist wohl der Winterdienst, der mit seinen breiten Fahrzeugen einzelne Hütchen einfach „umgemäht“ hat.

Vor fast einem Jahr wurden auf der B 37 zwischen der Anschlussstelle Gneixendorf-Nord bis knapp vor die Donaubrücke kleine rote Fahrbahnteiler installiert, der niederösterreichische Straßendienst bezeichnet sie liebevoll als Flapper. Die nur wenige Zentimeter hohen, flexiblen „Hütchen“ in Rechteckform dienen vor allem dazu, die Aufmerksamkeit bei den Autofahrern zu erhöhen.

Mittlerweile sind die Flapper aber schwer dezimiert worden. Gerade zwischen der Anschlussstelle-Nord bis auf Höhe der Tankstelle sind die Fahrbahntrenner nur noch in unregelmäßigen Abständen vorzufinden.

Winterdienst ist zu breit für die Flapper

Hat die Verkehrsmaßnahme also ihr Ziel verfehlt und sind die Flapper einfach von den Autofahrern überrollt worden? „Nein“, sagt Gerhard Fichtinger vom Straßendienst. Er vermutet – ironischerweise – die eigenen Leute hinter den „Flapper-Attentaten“. „Wenn dort der Winterdienst mit dem Pflug unterwegs war, wird er sie wahrscheinlich einfach mitgenommen haben. Gerade ab der Auffahrt von Langenlois kommend ist die Fahrbahn relativ schmal.“

Auf die PKW-Lenker zeigen die Flapper die gewünschte Wirkung, so Fichtinger. „Die Hemmschwelle ist höher als zuvor. Und sollte wirklich mal einer über einen Flapper gefahren sein, macht er das sicher kein zweites Mal. Es rumpelt nämlich ordentlich.“ Schäden an den Autos entstünden aber nicht.

Die noch vorhandenen Flapper müssen vorerst auf Zuwachs warten. Erst wenn es die Witterung wieder zulässt, sollen die Lücken aufgefüllt werden, so Fichtinger.