„Verteidigungsweg“ erinnert an Weltkrieg. Militärhistorisch / Artillerie-Stellungen und Schützengräben: Am Predigtstuhl kann die ehemalige k. u. k. Wehranlage besichtigt werden.

Erstellt am 08. Juni 2014 (11:06)
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Stift Göttweig

GÖTTWEIG /  Zu Beginn des Ersten Krieges begann die k. u. k. Armee, um die Donaubrücken in Mautern und Krems einen Befestigungsring anzulegen. 34.000 Soldaten sollten dort stationiert werden. Weder wurde allerdings dieser Befestigungsring jemals fertiggestellt, noch kam es in diesem Gebiet zu Kampfhandlungen.

Viele Überreste der Anlagen wie MG- und Artillerie-Stellungen, Schützengräben, Mauerreste, Inschriften und Ähnliches sind noch vorhanden. Die Marktgemeinde Furth und die NÖ Militärhistorische Gesellschaft revitalisieren nun die Anlagen am Göttweiger Berg für wehrhistorische Führungen.

Am Sonntag, 8. Juni, 15 Uhr, wird der Verteidigungsweg „Brückenkopf Krems-Göttweig“ bei der Kirche St. Georg am Predigtstuhl eröffnet.

Neben historischen Fakten wird auch der revitalisierte Wanderweg vorgestellt, wo alle historischen Plätze der Stützpunkte Göttweig Ost und West aus dem Weltkrieg besichtigt werden können. Die Segnung des Weges nimmt Pater Udo Fischer vor.

Gutes Schuhwerk ist erforderlich. Der Weinbauverein Furth lädt zu einem Imbiss.

Um Anmeldung im Gemeindeamt Furth, 02732/84622, wird ersucht. Parkmöglichkeit gibt es beim Jugendhaus Göttweig (zehen Minuten Gehzeit zur St.-Georgs-Kirche).