Sanierung für Elsarner Freilichtmuseum. Die Germanen wären einst weitergezogen, heutzutage werden die Schäden an alten Gebäuden repariert – auch in Elsarn.

Von Christian Leneis. Erstellt am 12. Mai 2019 (06:32)
privat
Archäologen und Archäologie-Studenten waren in der vergangenen Zeit mit dem Ausbessern von Schäden am Germanengehöft in Elsarn beschäftigt. Zu Pfingsten muss es fertig sein. Foto: privat

Das Freilichtmuseum Germanisches Gehöft ist mittlerweile in die Jahre gekommen. 1997 errichtet, bietet es Einblicke in das Alltagsleben der bäuerlichen Bevölkerung des zweiten und dritten Jahrhunderts nach Christus und wird nicht nur bei den „Germanenfesten“ immer wieder gerne von Besuchern aus nah und fern besucht.

Und weil das Freilichtmuseum schon in die Jahre gekommen ist, hat natürlich auch der Zahn der Zeit an den Gebäuden genagt.

Das nächste Germanenfest ist bereits in Sichtweite

Während der Völkerwanderungszeit im vierten Jahrhundert hätten es sich die Bewohner eines derartigen Gehöfts leicht gemacht: Sie wären weitergezogen, wenn die Steher ihrer Häuser schadhaft geworden sind, und hätten sich andernorts niedergelassen. Nicht so heute und schon gar nicht in so einem beliebten Ausflugsziel, das sogar seinen Einzug in die Niederösterreich-Card gefunden hat.

Die Gemeinde Straß nimmt einiges an Geld in die Hand, um die schadhaften Gebäudeteile zu restaurieren. In den vergangenen Wochen war das Museum von Leben erfüllt: Archäologen und Studenten waren mit dem Ausbessern der schlimmsten Schäden beschäftigt.

Denn das nächste Germanenfest ist bereits in Sichtweite: Zu Pfingsten, am 9. und 10. Juni, jeweils ab 10 Uhr, können sich Interessierte wieder über das Leben der Germanen informieren. Außerhalb des Germanenfests ist Donnerstag und Freitag von 10 bis 20 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Nähere Informationen: www.freilichtmuseum-elsarn.at